Wahrheit oder Pflicht mit Charlotte Roche

30 04 2007

Wie geil! Ich bin ja eh schon ein großer Freund des gepflegten pubertären Spiels an sich. Aber gespielt von Charlotte Roche (bei ihr zu Hause), Ferris MC, Mieze, Kim Fisher und Roger Willemsen ist es einfach noch mal geiler. Ein großer Guckbefehl für diesen grandiosen Youtube-Vierteiler:

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.

Ab sofort bin ich Freund von Roger Willemsen.

(via praegnanz.de)


Symfony lernen

30 04 2007

So, bald bin ich tatsächlich mit dem Symfony Online Buch durch und kann mal etwas damit basteln. Je weiter ich in dem Buch voran schreite, desto geflashter bin ich übrigens von dem Framework.

Ein schöner Einsteiger-Artikel zu Symfony erschien jüngst auf sitepoint.com. Auf das deutsche Buch über Symfony muss man leider noch bis September warten.

An alle PHP-Interessierten unter Euch: Zieht Euch das Ding rein. Es lässt einen nicht mehr los.

Andererseits gibt es da noch CakePHP, das einfach lässiger rüber kommt. Egal, manchmal muss man sich eben auch mal die Spießer-Kappe aufsetzen. Und konsequenter Einsatz von PHP 5 (Symfony) ergibt für mich deutlich Sinn. Mehr jedenfalls, als objektorientierte Krückenlösungen(?) auf PHP 4 Basis (CakePHP). Wozu eigentlich? Wenn man seine Projekte sowieso neu aufsetzt, kann man es doch gleich richtig machen. Manche sehen es als Vorteil von CakePHP an, dass es nur PHP 4 voraussetzt. Ich frage mich allerdings, warum das ein Vorteil sein soll? Eine stichhaltige Erklärung dazu habe ich bisher nirgends gefunden.


Jogblog aktuell 29.04.2007

29 04 2007

Freitag wieder "pumpen" gewesen, ganz schön anstrengend bei dem Wetter.

Heute neue Strecke: Flinger Broich, bis fast hoch zur Waldorfschule, aber am Bach links und bis zum Ostpark, da durch, über die Brücke auf die andere Seite der Bahnlinie und über den Staufenplatz zurück. 6,33km in 45 Minuten. Ich schwitz mich noch nach dem Duschen total tot. Mist.


Tankquittungen auswerten

27 04 2007

Puh! Endlich habe ich mal die etwa 50-60 Tankquittungen der letzten drei Jahre aus meinem Handschuhfach mitgenommen und die Werte eingetragen. Ein ganzer Berg Arbeit, der sich aber lohnt. So weiß ich jetzt, dass mein Honda Jazz über die fünf Jahre durchschnittlich 5,86l Super auf 100km verbraucht hat. Das sind bei 73600km und 3964l Super zwar rechnerisch nur 5,39l/100km, aber das liegt daran, dass ich sicher einige Tankfüllungen nicht erfasst habe.

Und das trotz Einsatz der Klimaanlage und viel Stadtverkehr und Kurzstrecken. Allerdings muss ich zugeben, dass mein Tacho selten mehr als 120km/h anzeigt. Mein durchschnittlich in den letzten fünf Jahren bezahlter Benzinpreis liegt übrigens (nicht nach Menge gewichtet) bei 1,131€/l. Gar nicht mal soo viel. Errechnet durch Summe Geld und Summe Super sind das sogar nur 1,127€/l.

Die mittlere Reichweite, bis ich die Nerven verloren habe liegt bei 531km. Auch kein schlechter Wert. 42l Tankvolumen bei 5,86l/100km Verbrauch ergeben allerdings 716km mittlere Maximalreichweite, was bin ich denn für ein Schisser? Ganz klar, die Lampe geht zu früh an!

Die mittlere Tankfüllung war 32,23l, was eine mittlere Tankquittung von 36,33€ ergibt.

Eine sehr aufschlussreiche Auswertung, die 5,7l Nominalverbrauch des Autos kann ich nur voll und ganz bestätigen, selbst wenn ich inzwischen nicht mehr ganz so sparsam fahre, wie früher.


Captchas werden immer schlimmer

26 04 2007

Ich weiß, dass kaum ein Blog heute noch ohne Captchas auskommt, selbst mein sehr sehr unwichtiges Blog würde ohne Captcha mit Kommentar-Spam zugeschüttet werden. Als ich noch Textpattern benutzt habe, war das wirklich kein Spaß.

Aber in letzter Zeit laufe ich immer häufiger Captchas über den Weg, die wirklich kaum noch lesbar sind. Da braucht man schon mal einige Versuche, um die passende Kombination dort heraus zu lesen. Was soll das? Ein Captcha soll echte Besucher von Robotern trennen, aber wenn auch die echten User das Ding nicht lesen können, dann ist so ein Captcha einfach eine prima Möglichkeit, Interaktion gänzlich zu vermeiden. Echt bescheuert. Ein Beispiel muss ich leider schuldig bleiben: Ich kann mich nicht erinnern, auf welchen Seiten ich in den letzten Tagen über solche Captchas gestolpert bin.

Eine interessante Alternative ist eine einfach Rechenaufgabe in Textform oder ein Bilderrätsel wie bei der Registrierung auf der Seite joyclub.de. Sowas lässt sich nämlich nebenbei auch noch prima in den Style der Seite einbinden, so dass einem der Screendesigner nicht in einem Wutausbruch den Schädel vom Kopf reißt.


Sorry lieber Baum

26 04 2007

Sorry mein lieber Baum, dass ich Dir fast einen Meter abschneiden musste. Es ging nicht anders. Seit Monaten nähert sich Deine Spitze bedrohlich der Decke und in den letzten Wochen hast Du Dich, wahrscheinlich um dem auszuweichen, immer weiter zur Zimmermitte geneigt. Aber lieber Baum, Du stehst in einem Topf und würdest irgendwann einfach umfallen, wenn ich dem tatenlos zu sähe. Ich habe alles versucht: Seit bald einem Jahr habe ich Dich nicht mehr gedüngt und im Winter habe ich Dich auch kaum noch gegossen, um Dein wahnsinniges Wachstum zu stoppen. Das alles konnte jedoch Deinen Streben nicht bremsen, so dass ich nun doch zur Schere greifen musste. Nur zu Deinem besten, ehrlich!

Mal im Ernst: Es macht mich wirklich irgendwie traurig, wie ich nun mit deiner Spitze in der Hand im Zimmer stehe und es nicht übers Herz bringe, sie einfach in den Müll zu werfen. Meine Herren, bin ich verweichlicht.

Nachtrag: Mein Mitbewohner hat sich der Spitze angenommen und sie prosperiert inzwischen wieder in einem neuen Topf.


Gute WoW Reportage

25 04 2007

In der ZDF Mediathek gibt es eine sehr gut gemachte 30min Reportage über das Phänomen World of Warcraft bzw. MMORPG. Mein Tipp, wenn man den Zeitgeist verstehen will. Gut daran ist, dass sie nicht die stereotypischen jugendlichen Gamer zeigt, sondern ganz normale Erwachsene. Endlich mal jemand, der nicht auf Klischees reitet. Ein willkommenes Gegengewicht zu "investigativem Journalismus" á la Frontal 21, der eher an den Vorstellungen seiner Zielgruppe ausgerichtet zu sein scheint, als an der Wirklichkeit. Die schlimmen Beiträge zur Killerspiel-Debatte sprechen da Bände.

Nachtrag 20.05.2009: Sorry liebe Leute, das Video ist aus der ZDF-Mediathek schon eine Weile verschwunden. Liebes ZDF, bitte das Video wieder online stellen, alleine von meiner Seite aus klicken täglich zwei Leute auf den Link dahin.


Existenzminimum

23 04 2007

Verdammt. Im letzten Beitrag habe ich drei mal erwähnt, dass ich keine Kohle habe. Und wenn ich mal mein spärliches Einkommen von nicht ganz 200€ in der Uni (ca. 5,60€/h) und die Unterstützung von meinen Eltern zusammenrechne, stelle ich mit Schrecken fest, dass mein Einkommen unter dem offiziellen Existenzminimum liegt. Gut, dass ich als Student bei meinen Eltern krankenversichert bin, immerhin. Aber Miete, Strom und Nebenkosten (und Internetanteil der WG und meine inzwischen erfreulich kleine Handyrechnung) fressen schon zwei Drittel meiner Einnahmen auf. Dazu etwas Altersvorsorge, das Auto (eine Tankfüllung etwa alle 4 Wochen), ein paar notwendige Versicherungen und zum Leben (Essen, Klamotten-Ersatzinvestitionen) bleibt nicht all zu viel. Gut, dass ich nicht rauche oder übermäßig viele Spirituosen konsumiere oder auf Markenklamotten abfahre. Gras wär auch echt teuer und erst ständiges rumhängen in Kneipen und Clubs. Oder gar Urlaube… Gut, dass ich da eh überall keinen Wert drauf lege.

Was würde ich ohne meine Eltern-Unterstützung machen? Klar: Als erstes den wirklich absolut verdammt unterbezahlten Hiwi-Job bleiben lassen, denn da zahle ich netto drauf. In der Arbeitszeit könnte ich ja locker das drei bis fünffache verdienen. Aber was solls? Das Studium ist eben eine Durststrecke, vor allem, wenn man gegen Ende kaum noch Zeit und Kopf hat, sich um Kunden Mandanten zu kümmern und außerdem die meisten davon in Anbetracht einer höheren Berufung nach dem nahenden Studienende schon frühzeitig abgegeben hat.

Wie sieht also die Zukunft aus? Wann kann auch ich mich zur digitalen Bohème zählen? Bin ich schon mitten drin? Wann schlägt mein super-web-2.0-mäßiges-internet-geschäftsmodell ein? Wann bring ich da überhaupt mal was auf den Weg? Dann ist da noch diese Thesis, die geschrieben werden muss (und die wenigstens mit dem super-web-2.0-mäßiges-internet-geschäftsmodell zu tun hat). Der Scheiß muss einfach ein Erfolg werden. 1000€ im Monat muss sowas aber erst mal abwerfen, das ist mein erstes Ziel für dieses Jahr noch. Ich will so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen. Meinen Eltern auf der Tasche zu liegen kotzt mich einfach nur noch an.

Aber das ist noch Jammern auf recht hohem Niveau. Wie geht das erst Leuten, die weniger haben, keine sonderlich guten Jobaussichten, Kinder, Nikotinsucht volle Versicherungen für jeden Scheiß und all das? Und dann sitzt denen noch der Staat im Nacken mit Hartz IV und all dem Scheiß. Da steht man am Amt an und muss sich völlig offenbaren für ein paar Kröten.

Andererseits wohne ich tief genug in Flingern, dass ich auch die Leute sehe, auf die das zutrifft. Und ich muss sagen, dass es da ne Menge gibt, bei denen mich eine schwere Vermittelbarkeit nicht wundert: Auch wenn man Arm ist muss man nicht stinken, wie ein Schlot Rauchen und/oder übelst Saufen, sich total gehen lassen und generell eine beschissene Einstellung zu Leben nach Außen tragen. Hey, so jemanden würde ich auch nicht einstellen. Zum "aus der Gesellschaft ausgestoßen sein" zählt nun mal auch viel Selbstinitiative bzw. in dem Fall nicht-Initiative. Auf die Leute könnte "Fordern und Fördern" vielleicht ab und an mal positiv wirken. Aber ein Patentrezept ist das sicher nicht, nicht für die Hoffnungslosen Fälle und nicht für die Sozialleistungs-Schlawiner oder wie man die Leute nennen will und erst recht nicht für die Leute, die die HartzIV-Schikanen als würdelos empfinden und die deswegen lieber auf die ein oder andere Förderung verzichten.

Womit wir wieder beim Grundeinkommen wären. Demnächst schreibe ich mal wieder was dazu. Ein wirklich sehr interessantes Thema, zu dem ich momentan eine Menge lese.

Mal schauen.

P.S.: Ich hab mir ein neues Handy geleistet. 135€ für ein gutes altes Siemens SXG75. Dass so ein ehemaliges Edelhandy für so wenig Geld weg geht ist echt ein Jammer. Also nicht für mich. Aber schade um Siemens und schade um deren Mitarbeiter, denn deren Geräte sind noch immer meine absoluten Lieblingshandys, auch wenn man gerade die letzten Restposten kaufen kann. Aber das is ne andere Geschichte. Ich melde mich, wenn das Telefon da ist.


Hörbücher ganz schön teuer

23 04 2007

Momentan komme ich endlich mal dazu, mein Hirn zu öffnen und die ganzen ungelesenen Brand Eins Ausgaben von meinem seit Monaten laufenden Abo zu lesen. Ich muss mal wieder sagen: Eine absolut grandiose Zeitung Ein absolut grandioses Magazin. Das wollte ich aber gar nicht erzählen, sondern: Bei Audible.de gibt es den jeweiligen Monatsschwerpunkt als Hörmagazin zu kaufen. Geile Sache, wenn man dafür nicht zusätzlich zu den nicht ganz billigen (und jeden Cent werten) Abokosten noch mal schlappe 10€ auf den Tisch des Hauses werfen müsste. Puh. Wenn man ein superduper Audible-Abo wählt, bekommt man für 10€ im Monat ein Hörbuch und ein Audiomagazin. Immerhin. Aber was soll ich mit einem Hörbuch pro Monat? Das ist doch nach spätestens drei oder vier mal Laufen aufgehört. Und dafür jeden Monat 10€. Oder zwei Bücher und kein Audiomagazin für 15€. Auch kein Zuckerschlecken. Irgendwie erwarte ich von Abomodellen etwas lohnendere Konditionen. So Napster für Hörbücher wär geil. Da würde ich auch von meinen nicht gerade zahlreichen (im Moment eher gar nicht vorhandenen) Kröten ein paar von Abdrücken. Aber so? Wer kann sich sowas leisten? Wenns fünf Hörbücher wären, OK. Oder einige Audiomagazine, klar. Aber zwei pro Monat ist etwas dürftig. Da bekommt man für 10€ im Monat bei Napster aber mehr geboten. Mal schauen, vielleicht checke ich da mal ein. Aber dann brauche ich ja einen DRM-fähigen Player, was ich in dem Fall zwar voll und ganz einsehe, aber den ich schlicht nicht habe und auch keine Kohle habe, mal eben im Vorbeigehen einen zu kaufen.

Für die Steve Jobs Autobiografie wollen die bei Audible.de übrigens lockere 30€ haben. Huch? Respekt. Na dann doch lieber das Abo…

Alles in allem muss ich sagen, dass ich mir Hörbücher und Audiomagazine momentan schlicht nicht leisten kann. Und damit bin ich sicher nicht alleine. Wir wärs mit vergünstigten Tarifen für Abonnenten? Ich zahl nun mal schon ne Stange Geld für mein Brand Eins Abo und das TR Abo kommt auch nicht gratis ins Haus. Wär cool, wenn es da für vielleicht 20% Aufpreis ein Plus-Abo mit Audiomagazin-Zusatz gäbe. Ist sowas zu realisieren? Was kostet eine professionelle Audiomagazin-Produktion? Verzichtet man damit auf all zu satte Pfründe aus dem Audible-Geschäft? Hmm. Für mich wärs jedenfalls schön.


Jogblog aktuell 22.04.2007

22 04 2007

So, lange nichts verlauten lassen. Heute knapp 10km in 1:10h. Aber in der Zwischenzeit habe ich andere Aktivitäten gemacht:

Am 09.04. Fußball gespielt und vier Tage lang Rückenschmerzen gehabt. Schade, denn das hat echt Spaß gemacht.

Am 13.04. wieder "pumpen".

Am 15.04. noch mal Fußball, dieses mal auf Asche statt Kunstrasen. Fünf Tage noch schlimmere Rückenschmerzen. Ich sollte echt kein Fußball mehr spielen. Schade eigentlich.

Am 20.04. wieder "pumpen".

Ich war also keineswegs faul, sondern fleißig und kaputt.