Ein kleiner Leitfaden zur Umstellung auf Call&Surf

01 09 2007

So, nachdem ich gerade meinem Ärger über Probleme bei der Umstellung auf Call&Surf von T-Home Luft gemacht habe, folgt hier eine kleine Checkliste zu Umstellung auf diese Tarife:

1. Ist man bisher Kunde bei einem anderen DSL-Provider (1&1, Freenet, AOL, Arcor, Lycos, wasauchimmer), sollte man vor einem Anruf bei T-Home über die dafür gültige Vertragsbindung klar werden. Ist man noch etliche Monate gebunden, bleibt auch der DSL-Port so lange dort und muss auch dort bezahlt werden. Eine Umstellung kommt erst in Frage, wenn da ordentlich gekündigt wurde! Vorsicht: T-Home nimmt meiner Erfahrung nach aber die Veträge trotzdem an und man muss dann so lange doppelt bezahlen.

2. Hatte man vorher Congstar, kündigt T-Home den Tarif dort nicht automatisch und übernimmt auch nicht deren Zugangsdaten, auch wenn Congstar eine Tochter der Telekom ist. Wenn die Hotline etwas anderes behauptet, stimmt das nicht. Also aufpassen und rechtzeitig die Zugangsdaten im Router ändern.

3. Die Telefonflatrate gilt nur für Gespräche zu Festnetzanschlüssen der Telekom! Für Gespräche in alle anderen Festnetze (Alice, VoIP-Anschlüssen, Arcor, wasauchimmer) nimmt T-Home einen geringen Aufpreis. Das ist halb so wild, aber man muss das wissen.

4. Hatte man irgendwann mal T-Online-Zugangsdaten, gelten die für den neuen Vertrag wieder bzw. noch immer. Wer die nicht mehr weiß, sollte das bei der Bestellung oder später sagen und sich neue Zugangsdaten schicken lassen. Das geht nur per Post und dauert entsprechend.

5. In den Router muss als Benutzername folgender Bandwurm eingegeben werden: AAAAAAAAAAAATTTTTTTTTTTTMMMM@t-online.de, wobei die 12 As für die zwölfstellige Anschlusskennung steht, die 12 Ts für die zwölfstellige T-Online-Nummer und die 4 Ms für die vierstellige Mitbenutzernummer, also meistens 0001. Ist eine der Nummern kürzer als 12 Stellen, muss noch eine # vor die Mitbenutzernummer. Glücklich, wer einen Router hat, der T-Online kennt und die Daten einzeln abfragt.

Hat man das alles beachtet, kann es los gehen. Ach ja, Fastpath gibt es bei 16Mbit ADSL2+ Anschlüssen nicht mehr: Die Pings sind auch so sehr kurz.



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