Virtueller lokaler Entwicklungsserver
Geschrieben von Gregor Nathanael Meyer um 20:1603 03 2008
Für die Entwicklung von Webkram habe ich einen lokalen Ubuntu-Server in einer virtuellen Maschine installiert. Dort läuft auch ein Samba-Server, über den ich auf meine Dateien zugreife. Sehr praktisch das ganze. Mache ich das Ding aus, stört mich nichts, mache ich es an, habe ich eine komplette und realistische Entwicklungs-Umgebung. Soweit nichts besonderes, aber ich wollte auf die Schnelle ein paar kleine Tipps dazu loswerden.
Für den Start der Virtuellen Maschine und die Einbindung der Netzlaufwerke benutze ich eine simple Batch-Datei:
"PFAD\ZU\VBoxManage.exe" startvm "NAMEDERVIRTUELLENMASCHINE"
pause
net use LAUFWERKSBUCHSTABE: \\SERVERNAME\FREIGABE PASSWORT /user:USERNAME /persistent:no
Die Pause ist notwendig, damit das Verbinden zu den Freigaben nicht fehlschlägt, während der Server noch startet. Folgender Code beendet die Verbindungen und hält den Server an:
net use /DELETE LAUFWERKSBUCHSTABE:
"PFAD\ZU\VBoxManage.exe" controlvm "NAMEDERVIRTUELLENMASCHINE" savestate
Durch das Einfrieren gibt es leider ein lästiges Problem: Die Uhr des Servers wird mit eingefroren, so dass nach jedem aufwachen ein sudo ntpdate ntp1.ptb.de nötig ist, um die Uhr neu zu stellen. Ansonsten ist diese Lösung wirklich gut und VirtualBox eine brauchbare und kostenlose Software. Diese Anleitung hat mir beim Einrichten des Ubuntu-Servers übrigens gute Dienste geleistet. Ach ja: Als ich das seinerzeit eingerichtet habe, musste man noch den Server-Kernel via Aptitude von einer Rettungs-CD gegen einen Standardkernel austauschen, weil der Server-Kernel von Ubuntu 7.04 in VirtualBox nicht startet. Vielleicht ist das aber auch inzwischen behoben.
Noch ein weiterer kleiner Trick zur Arbeitserleichterung ist eine Verknüpfung zum Editor der Wahl mit der Hosts-Datei, die man ab und an bearbeiten muss. In Windows ist diese Datei so dämlich tief versteckt, dass sich das schnell lohnt.
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