Ich habe mir ein Buch gekauft statt Klausuren zu korrigieren
Geschrieben von Gregor Nathanael Meyer um 03:2830 07 2008
Ich habe mir ein Buch gekauft. So ganz klassisch: Ich bin in den Stern-Verlag gefahren, habe bei den Neuheiten und Bestsellern gestöbert und mir einfach so ein Buch gekauft. Kein Fachbuch über Symfony (das liegt hier seit ein paar Tagen auf meinem Schreibtisch), sondern ein Buch von Harald Schmidt mit dem schönen Titel "Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv - Eine Vermessung". Und ich habe sogar gerade auf dem Klo die ersten paar Seiten gelesen und ich mochte es. Vielleicht sollte ich öfter mal ein Buch lesen? Nur wann? Gerade ist das kein Problem, weil ich die aktuelle c't schon durch habe und die unausgepackten brand eins Ausgaben erfolgreich verdrängt. Und Klausuren korrigieren oder sonstwie arbeiten ist ja auch unterwegs oder auf dem Klo wenig praktikabel.
Überhaupt: Klausuren korrigieren. Das dauert ja wirklich lange, da kann ich nur froh sein, dass es nicht mal 30 sind und keine 200 oder so.
Nachtrag 31.07.2008: Ich habe den vorigen Absatz gelöscht, weil ich jetzt alle Klausuren durch habe und durchaus gut verteilte Ergebnisse. Einige Studenten machen mich echt stolz: Gut gelernt, gut aufgepasst und an den Transferaufgaben lese ich ab, dass sogar das ein oder andere wirklich gut genug für die 2 SWS verstanden wurde. Für einige war die Klausur ganz offenbar keine große Herausforderung, das gestern vermisste Mittelfeld hat sich inzwischen in ausreichender Anzahl eingefunden und böse Ausfälle bilden die Ausnahme. Das ist noch besser als die positiven Feedbackbögen. Vielen Dank an meine Studenten, mir hat die ganze Veranstaltung großen Spaß gemacht.
Das Honorar ist auch heute gekommen. Bei meinem üblichen Stundensatz reicht das gerade mal für die Klausurenkorrekturen, der Rektor hatte das also gut getroffen als er über die Lehrbeauftragten sagte, dass sie quasi ehrenamtlich arbeiten.
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