Ich plane einen Podcast - Feedback dazu?
Geschrieben von Gregor Nathanael Meyer um 19:5903 04 2009
Schon eine ganze Weile treibt mich die Idee um, einen Podcast zu produzieren. Die Frage ist, will das überhaupt jemand hören? Was wären die Bedingungen, dass es sich jemand anhört? Ach ja, ein Podcast ist eine sich wiederholende Audiosendung, die im Internet bereigestellt wird. Folgendes hatte ich mir überlegt:
- Weil ich nicht alleine quatschen will, brauche ich mindestens einen Widerpart. Die Frage hier ist: Soll das jemand festes sein und der Podcast heißt dann irgendwie so "Spackmat und NAMEHIEREINSETZEN" oder soll ich der feste Faktor sein und wechselnde "Gäste" haben? Quasi "Spackmat & Collegen". Das wäre sehr Egozentrisch, was mir nicht so recht gefällt, aber wenn ich nun mal die treibende Feder bin, ist das naheliegend. Dritte Alternative wäre "Spackcast" oder so und ich bin nicht fest, aber das ist auch komisch. Also Vorschläge? Hat jemand Lust, da mitzumachen? Wie mögt Ihr Eure Podcasts? Gäste kann man in allen Fällen reinpacken.
- Musik wird es nicht geben. Keine Lust auf GEMA-Schwachsinn und mein Musikgeschmack ist auch nicht gerade massenkompatibel. Ach ja, außerdem nerven mich Podcasts mit Musik total.
- Thematisch schwebt mir das vor, was ich auch so blogge und microblogge. Viele Sachen, die ich so schnell zwitschere, sind eigentlich eine etwas genauere Besprechung wert, andere lassen sich schriftlich schlecht ausdrücken. Man könnte also die Microblog-Einträge der letzten Zeit durchgehen und eine to-discuss Liste führen und dann der Reihe nach durchquatschen. Gefällt das?
- Monothematisch oder polythematisch? Die ganz spannende Frage ist, ob ich alle Themen in eine Folge packen, oder ob es Folgen mit festen Themenbereichen geben soll? Das Problem ist ja, dass ich munter technisches mit privatem mischen würde, was immer eine Zielgruppe langweilt. Soll ich versuchen, da einen Spagat zu schaffen oder lieber mal ne Folge so und ne andere so machen?
- Soll die Länge dynamisch sein oder fest? Wenn fest, wie lange? Soll ich lieber mehr Folgen bauen und unter ner halben Stunde bleiben oder seltener eine lange Folge machen?
Die Podcasts, die ich so höre sind Küchenradio (Ein Thema pro Folge, ein Team, Gäste), Technikwürze (aktuell ein Hauptmoderator, illustere Gäste per Skype und gelegentlich ein anderes Team als "Urlaubsvertretung") und Malte Welding macht auch gelegentlich Podcast. Letzteren finde ich persönlich vorbildlich, wenn man von der unfassbar quälenden Länge (drei Stunden und mehr) absieht. Trotzdem ist der gut genug, dass ich mir das immer wieder reinziehe.
Kategorien : Persoenlichkeit-und-Ich
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