Don't feed the trolls - Spreeblick hats geblickt

27 07 2009

Ich habe den peinlichen Kommentar von Matthias Güldner zum Thema Netzsperren in Welt Online nicht gelesen, schon die ersten Worte haben mir Kotzreiz verursacht. Matthias Güldner ist Grüner und schadet gerade dem Ansehen seiner Partei bei den Sperrgegnern in etwa in dem Ausmaß, wie das Drittel Enthaltungen der Fraktion bei der Abstimmung zum Sperrgesetz. Kann man tatsächlich Grün wählen, wenn Grüne solches Geblubber von sich geben? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Verlinkt habe ich den Artikel übrigens absichtlich nicht, weil er wirklich keine noch so kleine Verlinkung wert ist. Johhny Haeusler hat im Spreeblick wunderschön dargelegt, dass man solche Trolle genauso wenig füttern sollte, wie andere Trolle. Ein wirklich schöner Artikel, der mir aber vor allem wegen dieses eigentlich nicht ganz zum Thema passenden Absatzes eine Zitierung wert ist:

Diese Zusammenhänge sind es, die dazu führen, dass sich klassische Zeitungsverlage zwar blödsinnige Resolutionen gegen Google etc. ausdenken, aber nicht die Eier haben, die Indexierung durch Suchmaschinen mittels kurzer Befehle im Quellcode ihrer Seiten einfach auszuschließen, wenn ihnen die Nutzung ihrer Inhalte durch Google nicht passt. Nachrichtenseiten brauchen Google mehr, als Google diese Nachrichtenseiten braucht.

Eine bestechende Argumentation, die so gut ist, dass die ganze "Das böse Google klaut unser geistiges Eigentum" Diskussion damit eigentlich erledigt sein sollte.

Malte Welding hat das mit der Hamburger Erklärung gut zusammengefasst.



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