Das 1&1 SmartDrive ist eher enttäuschend

10 04 2010

Ich bin jetzt bald sechs Monate #1&1-Kunde und wollte die famosen 1000GB Onlinespeicher immer mal ausprobieren. 1TB Onlinespeicher klingt erst mal attraktiv und war sicher auch mitverantwortlich für meine Entscheidung für #VDSL von 1&1, obwohl ich von Anfang an skeptisch war: Wie sich das wohl in der Praxis ausnimmt? Um es vorweg zu nehmen: Es ist weitgehend unbrauchbar für den von mir anvisierten Zweck. Hier ein paar Gründe, die mir sofort aufgefallen sind:

  • Die maximale Dateigröße beträgt 512 MB. Eigentlich könnte ich jetzt mit dem Schreiben aufhören, denn diese Limitierung disqualifiziert das 1&1 #SmartDrive für fast alle Datensicherungszwecke. Schlimmer noch: Über den 1&1 Upload-Manager, der einen Windows-Laufwerksbuchstaben mit dem Onlinespeicher verbindet, bekommt man keine Warnmeldung, wenn man größere Dateien hochladen möchte. Erst, wenn alles hochgeladen ist, bricht der Upload mit einer wenig sagenden Fehlermeldung ab.
  • Der Upload ist auf ca. 0,3MB/s limitiert, das macht den Zugang eher träge. Den Speicher vollzumachen dauert bei dieser Uploadrate über einen ganzen Monat. Mein VDSL-Anschluss würde locker mehr als 1MB/s hergeben, es fragt sich also, wieso die Uploadrate derart limitiert ist. Vielleicht liegt es an meiner Fritz!Box, wer weiß, aber die stammt immerhin auch von 1&1.
  • Neue Ordner dürfen im Webinterface nur mit maximal 30 Zeichen Länge angelegt werden, über den Upload-Manager werden aber auch längere Ordnernamen angenommen. Solche Inkonsistenzen erschüttern mein Vertrauen in das System zutiefst: Wo lauern weitere überraschende Limitierungen? Werden meine Daten zuverlässig gespeichert oder scheitert es an Späßen wie Umlauten im Dateinamen oder maximalen Ordnertiefen?
  • WebDAV ist als Netzwerk-Dateisystem nur mäßig geeignet, scheint aber neben dem Webinterface der einzige Zugang zum Onlinespeicher zu sein. #WebDAV kann meines Wissens nach beispielsweise keine Änderungen in Dateien übertragen, so dass veränderte Dateien stets komplett neu hochgeladen werden müssen. In diesem Lichte erscheinen die 512MB Maximalgröße pro Datei noch recht groß.

Mit all diesen Limitierungen – und ich vermute noch mehr davon – stellt sich mir die Frage nach möglichen Einsatzszenarien. #Backup fällt schon mal weg. 512MB maximale Dateigröße ist hierfür einfach zu klein, da passt schon ein CD-Image nicht rein. Hinzu kommt die Frage der Privatheit der Daten: Man muss 1&1 vertrauen, dass die Daten vor Zugriffen geschützt sind. Das gilt generell bei #Cloud-Computing, aber bei anderen Diensten lassen sich verschlüsselte Containerdateien ablegen, bei denen man sich selbst um die Verschlüsselung kümmert. Legt man aber auf dem Netzlaufwerk des Upload-Managers eine solche Datei ab und bindet sie ein, sorgt jede kleine Änderung dafür, dass die Datei spätestens beim Herunterfahren des Rechners (das Programm speichert Änderungen zwischen) komplett neu hochgeladen werden muss. Das ist schlicht unpraktikabel, so dass die Dateigrößenlimitierung dann auch egal ist.

Und sonst? Man kann ein paar Tage darauf verwenden, seine MP3-Sammlung hochzuladen und diese seinen Bekannten freigeben. Das ist OK. Wenn man eine ausreichend große Festplatte an die #Fritz!Box hängt, übernimmt diese den Upload und cached die Dateien solange auf der Platte zwischen; cool an sich, hebt aber die Einschränkungen nicht wirklich auf. Und 1000GB sind reine Augenwischerei angesichts der Einschränkungen. Bei #Amazon kostet übrigens jedes GB pro Monat 15US¢, 1TB würde also 150US$ pro Monat kosten und Amazon ist nicht als wirklich teuer bekannt. 1&1 rechnet also scheinbar nicht damit, dass auch nur ein geringer Teil der Kunden den Onlinespeicher auch nur ansatzweise ausreizt.

Sehr enttäuschend das Ganze, ab in die Tonne damit.



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26 08 2010
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Kommentare

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10 04 2010
#1 Manfried
Wir haben es ja schon diskutiert. Einschränkungen ärgerlich, aber Speicher deshalb nicht grundsätzlich wertlos. Meine Bilder und Musik sind nicht so privat, dass ich sie in einen Crypt-Container packen muesste. Musik und Bilder sind kleine Dateien, es gibt verhältnismäßig wenig Änderungen in der Sammlung und im Idealfall muss ich nie auf das Backup zugreifen. Das heißt, theoretisch kann ich mit den Beschränkungen in Sicherheit, Datentransfer und maximaler Dateigröße leben. Wenn ich denn Robocopy und die Box überreden könnte, die Verzeichnisse zu spiegeln. Seit Donnerstag läuft ein Skript. Die angeschlossene Festplatte hat einen Ordner als Cache mit ein paar Dateien (ca. 3000) aber auf dem Onlinespeicher liegt nur eine händisch hochkopierte Testdatei.
08 05 2010
#2 Olli
Moin, habe nach langer Zeit bei 1&1 mir auch ein Herz gefasst und versuche gerade meine Filme hoch zu laden. Damit ich nur ja nicht in die Nähe der ominösen 512MB komme, habe ich das Ganze in 450MB Dateipakete unterteilt. Aber selbst das stellt sich als Sisyphos-Arbeit heraus; Denn der Upload klappt längst nicht so gut, wie man denkt! Da man vorsorglich bei 1&1 keinen Downloadmanager für 64-Bit-Versionen hat, muss ich jede Datei einzeln hoch laden. Andere FTP-Programme(total commander) sind laut Kundenservice aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Das Ganze über die Fritz-Box mittels Festplatte laufen lassen führte ständig zu Upload-Abbrüchen. Aber selbst manuell gibt es Probleme. Ich versuche nun seit Stunden eine tar-Datei hoch zu laden und jedes mal wird der Vollzug angezeigt, nur erscheinen tut Online gar nichts. Habe den Kundenservice wiederum per Mail ob dieses Problems kontaktiert und bin mal gespannt. Vielleicht wird man ja in der Nähe von 50 GB diskret ein gebremst.
07 06 2010
#3 Chucky
Sei doch froh, dass du so rechtzeitig vor smartdrive zurückgeschreckt bist. Für den Einsatzzweck der Datensicherung halte ich das SmartDrive für absolut ungeeignet. Es gibt genug Berichte von Leuten, wo 1und1 die Daten gelöscht/verschlampt/verloren hat.
23 06 2010
#4 Jan.B
Mit Linux: Habe jetzt das richtige Programm gefunden: duplicity. Zusammen mit duply, das die Benutzung etwas einfacher/komfortabler macht, packe ich nun das Smartdrive voll. Das wird zwar laaaange dauern, aber dafür wird wieder an anderer Stelle Backup-Speicher bei mir frei. duplicity kümmert sich dabei um alle Probleme, die auch mich störten: - Verschlüsselung (soll ja keiner mitlesen) - Volume-Bildung (512 MB dürfen nicht überschritten werden) - Dateinamen (Einschränkungen können eingehalten werden) - Zugriffsrechte/Änderungsdatum erhalten - inkremetell sichern - ... Für mich ist es perfekt. Allerdings sind dort nur meine Notsicherungen. Sozusagen das Backup des Backups. Mit Windows: Unter Windows habe ich kaum Verwendung für das Smartdrive. Nachdem schon einfache Uploads fehlerhaft abbrachen ... Zusammen mit der Fritz!Box lief das schon deutlich besser, aber da bekommt man ggf. Fehler/Probleme nicht oder erst sehr spät mit. Wie gesagt, richtig rund und brauchbar sehe ich die 1 TB mit Linux/duplicity.
13 02 2011
#4.1 Torben
hey, nach langer langer sucherei hatte ich auch duplicity gefunden und versucht, es über cygwin auf windows zu portieren, ist am ende aber dann doch gescheitert. dann habe ich duplicati gefunden: http://code.google.com/p/duplicati/ ich probiere es gerade aus, weiß also noch nicht, ob es ganz und gar funktioniert, aber es sieht vielversprechend aus! - keine beschränkung auf 512MB, da sowieso alles in kleinere pakete gepackt wird (auch dateien die größer als 512MB sind) - verschlüsselt
11 09 2010
#5 Paul
Das schlimmste ist die Beschränkung der DateiPFAD(!)länge auf 255 Zeichen! Selbst FAT32 erlaubt eine Dateinamenslänge von 255 Zeichen... Danke für den Tipp mit duplicity, werde das gleich man versuchen.
26 09 2010
#6 Martin
Arrrrgh! Hätte ich diesen Artikel vorher gelesen, dann hätte ich es mir ersparen können, meine Files mit einer Gesamtgröße von 587 MB raufzuladen. Über 3 Stunden hat der Upload gedauert, und am Schluss gab es einen "Upload Failure" - alles umsonst!
27 09 2010
#7 Martin
Nachtrag: Den Fehler gab es übrigens auch, als ich die Datei splittete. Ich kann Gregor nur zustimmen: Ab in die Tonne damit!
05 10 2010
#8 Reiner
Ich kann zumindest einer Einschränkung widersprechen: der Upload-Geschwindigkeit. Über das Web-Interface komme ich auf 4,5 MB/s (mit dem Komfort-Uploader auf nur 1,2 MB/s). Andere Varianten habe ich noch nicht probiert. Ich sollte noch dazu sagen, dass diese Geschwindigkeiten nicht über einen 1und1-Anschluss realisiert wurden. Für ein Backup sind die anderen Einschränkungen zwar immer noch gravierend, aber um einzelne Dateien zu sichern oder sie jemandem zur Verfügung zu stellen ganz okay. Für ein Online-Backup sollte man dann wohl doch eher auf ein kostenpflichtiges Angebot mit Verschlüsselung zurückgreifen.
05 10 2010
#8.1 Martin
Ich meinte nicht, dass die Upload-Geschwindigkeit schlecht war, denn mehr ist mit meinem DSL6000 ohnehin nicht drin. Mein Ärger war auf die Fehlermeldung am Ende bezogen - und da nervt es dann natürlich besonders, wenn der Upload so lange gedauert hat.
05 10 2010
#8.2 Gregor Nathanael Meyer
Ich habe von einem 1&1 VDSL 50000 Anschluss aus auf beiden Wegen die gleiche beschränkte Geschwindigkeit gemessen. Kann sein, dass das inzwischen anders ist oder die Beschränkung tatsächlich nur von 1&1 Anschlüssen aus greift. So oder so, die Einschränkungen sind groß. Stratos HiDrive funktioniert im Vergleich dazu um Welten besser, sogar richtig gut. Der SMB-Zugriff über OpenVPN erreicht da aber auch nicht die volle Geschwindigkeit, weswegen ein Upload eines großen TrueCrypt per FTP vorgenommen werden sollte. Geht da ja alles. Zudem gibt es da eine automatische Restore-Funktion für alte Dateistände. Tolles Produkt.
28 12 2010
#9 Andreas Maier
Hallole Zusammen, erst mal danke, dass ihr diese Einschränkung erwähnt. Ich war schon kurz davor, mir die Haare auszuraufen. Versuche seit einigen Tagen meine Filmsammlung (OTR = Legal ;-) ) auf den Webserver zu laden. Versuchte alle Tricks, die mir einfielen und war nun am Ende. Ihr habt mich gerettet. Ich finde diese Einschränkung echt traurig, kastriert den eigentlich tollen Online- Speicherplatz. Habe dies auch an den Service von 1&1 gemeldet und meinem Frust Luft gemacht. Hoffe, Herr Marcell Dávis hält, was er in der Werbung verspricht und schaut nach Kundenzufriedenheit. Ich bin es in desem Fall nicht. Man hat mir zugesichert, mich auf dem laufenden zu halten, wie mit meiner Kritik umgegangen wird. Strebte auch an, dass mann diese Einschränkung nicht so versteckt im "kleingedruckten", sondern auf diese hingewiesen wird, wenn man sie überschreitet. Hätte mir viel Zeit erspart.
28 04 2011
#10 Benni
Also sorry, ich kann deine Enttäuschung in keinster Weise nachvollziehen. Wenn deine Entscheidung für 1und1 die 1TB Onlinespeicher waren, ist das doch ein recht schwacher Grund. Außerdem darf man mal nicht außer Acht lassen, für welche Verwendungszwecke 1und1 den Online-Speicher vorgesehen hat, das sind nähmlich zum Einen Speichern von Daten wie Fotos, Bilder, Musik und dafür reicht eine Dateigrößenbegrenzung von 1/2 GB. Zum anderen ist der Onlinespeicher als Zwischenspeicher gedacht. Ich bin selber auch 1und1-Kunde, ich selber war damals von dem Home-Server begeistert, was wohl der Hauptgrund war, dass ich 1und1 gewählt habe (mit Telekom und Vodafone hatte ich bereits Erfahrungen gemacht, die mich diese beiden Anbieter von vornherein ausschließen ließen). Und irgendwelche Billig-Anbieter wollt ich jetz auch net haben und bei 1und1 gabs eben auch anständige Hardware dazu, naja egal. Wenn du aber mal ins Verhältnis setzt, was dir als 1und1 Kunde zur Verfügung steht, würd ich doch sagen, dass das mit dem SmartDrive und den 1TB doch eher eine zu vernachlässigende Enttäuschung ist. Folgend hätte man ja Prinzipiell die Möglichkeit mit WinRAR oder AinACE große Datenmengen aufzuspalten, wenn man 1und1 dann doch nicht soweit traut, könnte man die aufgespaltenen Archive entweder mit einem Passwort belegen vor der Archivierung oder nachträglich zB. mit TrueCrypt verschlüsseln. Was die Backups angeht: Dazu ist nur soviel zu sagen, dass es grob-fahrlässig ist und einfach NUR unentschuldbar bescheuert, wenn man einen Cloud-Server-System wie den SmartDrive dazu verwenden würde, ein Backup zu sichern. Wenn man Daten übers Internet abrufbar/verfügbar haben will, kann man das auch anders machen, zB mit Dynamic DNS. Es gibt viele gute Gründe, die für ein solches Verfahren sprechen, um nur mal ein paar zu nennen: -> Effizienz -> Sicherheit -> Kontrolle -> man kann die Datengröße je nach Einsatz der Festplatte bestimmen( da gehen dann auch rein theoretisch locker mal 100 Terrabyte) -> keine Datenvolumenbegrenzung oder Dateigrößenbegrenzung das reicht dann wohl langsam mal, oder?? Dann gibt es da ja noch den Uploadmanager, mit dem man den SmartDrive als Laufwerk angeben kann, was den Datentransfer auf den SmartDrive und umgekehrt nochmal vereinfacht. Was aber nochmal die Dateigrößenbegrenzung angeht, so denke ich, dass das unter Anderm gemacht wurde, um illegales File-Sharing ein Stück weit einzudämmen. Eine ineffiziente, aber immerhin, Maßnahme. Außerdem: wenn man von vornherein, wie Du sagtest, skeptisch ist, dann recherchiert man das vorher im Internet via Google (irgendwer vom Bekannten/Freundes/Familienkreis wird sicher einen Internetanschluss haben) oder nimmt das Telefon in die Hand und ruft unverbindlich bei 1und1 an. Ganz nüchtern betracht ist 1und1 wohl ein sehr guter Anbieter von Internet, Telefonie und weiteren Serviceleistungen, Diensten und Programmen.
28 04 2011
#10.1 Gregor Nathanael Meyer
Hast Du meinen Text überhaupt gelesen?
05 05 2011
#10.1.1 Benni
Ja, wieso? Störts dich, dass ich noch Anderes angeschnitten habe??
08 11 2011
#11 Chräcker
Für Euch ist diese Geschichte vielleicht ja schon gegessen, aber da man, wie ich, noch bei Interesse auf diesen Beitrag stossen kann: eine weitere Einschränkung habe ich bei Euch nicht gelesen (und hoffe, sie nicht überlesen zu haben....) - Smartdrive mag nicht mehr als 1.000 Dateien in einem Ordner haben. Gleichwohl versuche ich es einmal wieder, da mein bisheriger Dienstleister in einem anderen aufging und die Preise verdoppelt werden. bis auf die 1.000 Dateien Einschränkung stören mich die anderen, für sich natürlich berechtigten, Kritikpunkte nicht.
08 11 2011
#11.1 Gregor Nathanael Meyer
Hab mir schon gedacht, dass da noch mehr lustige Tretminen vergraben sind. Bin weiterhin sehr zufrieden mit meinem Strato HiDrive, das ich via SCP mit Public-Key-Authetifizierung befülle und von zu Hause über CIFS/SMB und OpenVPN als Blockdevice mounten kann. Bisher keinerlei Probleme.
09 11 2011
#11.1.1 Rene
Ich kann nur die Empfehlung "Duplicati" wiederholen.
  • Alles wird verschlüsselt. Die Daten sind somit gegen Fremdzugriffe gut geschützt.
  • Trotzdem macht Duplicati inkrementelle Backups (also nur die Teile von Dateien, die sich auch wirklich geändert haben) - Das spart Bandbreite.
  • Dateien werden komprimiert und in kleine Portionen aufgeteilt. So kann man die Dateigrößenbeschränkung umgehen bzw. bei genügend großen Dateien die 1.000-Dateien-pro-Ordner.
Und Duplicati kann WebDAV, SSH (uvm.) und funktioniert somit mit dem 1&1 Onlinespeicher und dem Strato HiDrive. www.duplicati.com
10 11 2011
#11.1.1.1 Gregor Nathanael Meyer
Klingt nachwievor gut, weil es elegante Workarounds für die Einschränkungen des SmartDrives findet. Trotzdem ist mir ein richtig funktionierender Backup-Space lieber (ob mit oder ohne Duplicati), es geht da immerhin um Backups, die vertraut man nicht Diensten an, bei denen man mehrere Workarounds nehmen muss, damit es überhaupt funktioniert. Zumal HiDrive kaum was kostet und man mit mehr als 0,3 MB pro Sekunde draufschreiben kann. Und zuletzt will man nach spätestens zwei Jahren sowieso von 1&1 weg, mein Wechseltermin ist in zwei Wochen. :)
10 11 2011
#11.1.1.1.1 Chräcker
Danke erst mal an Rene für die Softwareempfehlung! Ich habe das "Pech", seit Urzeiten (Anfang 2000) keine Probleme mit 1und1 gehabt zu haben. Die Terabyte sind bei meinem jetzigen Vertrag quasie "umsonst" dabei, vertrauliche Dinge sind es auch nicht und es geht mir nur um den einen Superdatengau bei Brand oder Diebstahl. (Wobei Einbrecher bei meinem PC eher noch Euroscheine als Spende drauflegen würden...) - Daher "wage" ich es mal dort.
10 11 2011
#11.1.1.1.1.1 Rene
Ich habe auch seit langer Zeit keine Probleme mit 1&1. In geschätzten 10 Jahren ist mal 2 Tage das Telefon ausgefallen, aber sonst nix. Sie waren auch mal so kulant einen Vertrag vorzeitig aufzulösen, da ich umgezogen war und gerne einen neuen Vertrag ohne Festnetz wollte und umstellen konnten sie den alten Vertrag nicht.
10 11 2011
#11.1.1.1.1.1.1 Gregor Nathanael Meyer
Das ist erfreulich für Euch. Mich hat jeder Kontakt mit 1&1 sprachloser gemacht. Deren Prozesse sind offenbar nicht nur scheiße, wie bei der Telekom, die sind auch noch absichtlich so. Aber in der Tat, wenn es mal funktioniert, funktioniert es ohne Probleme. Die Technik scheinen sie bzw. die Telekom, deren Vorleistungen verkauft werden, ja im Griff zu haben. Also toi toi toi an alle, die noch keinen Kontakt mit dem Kundenservice hatten.
14 12 2011
#11.1.1.1.1.1.1.1 Jürgen
Ich habe da noch ein anderes Problem mit dem 1&1 Upload Manager. Verbinde ich mich über den Manager mit der Onlineplatte und will eine Datei umbenennen, startet sofort ein Download dieser Datei. Der Download lässt sich auch nicht abbrechen. Sage ich im Manager „Verbindung trennen“ oder Manager schließen, geht der Download lustig weiter. Ich habe noch ein anderes Programm, dass sich Netlimiter nennt. Da kann man Internet-Verbindungen begrenzen oder ganz killen. Das funktioniert auch. Aber der1&1-Manager (oder wer) nimmt den Download innerhalb von Sekunden wieder auf. Ich mache es jetzt ohne Manager, wie in folgendem Tipp beschrieben: http://oliver.zier.ws/cms/index.php?s=content&p=Onlinespeicher Das funktioniert wunderbar und scheint (gefühlsmäßig) auch schneller zu sein.
14 12 2011
#11.1.1.1.1.1.1.1.1 Chräcker
Wunderbar! Danke, ein blöd immer mit startendes Tool weniger...
28 04 2012
#11.2 Peter
Also ich benutze BitKinex (Win7) und kann damit sehr schön meine MP3's und Bilder auf das Smartdrive laden und syncron halten. Der Vorteil bei BitKinex ist, dass mehrere Dateien gleichzeitig hochgeladen werden, was meine Bandbreite (VDSL 50) voll ausnutzt. Ich schaffe so in 24 Std. etwa 83GB hochzuladen (1,09MB/s), mittlerweile habe ich 760GB auf dem Smartdrive. Da wird sich 1&1 noch umgucken, die 1TB mach ich voll.
19 12 2011
#12 yasokuhl
Ich habe mir überlegt, kann man nicht ein Dateisystem erstellen 500mb groß. Das x-mal duplizieren in die "Cloud" hochladen und dann per Softwareraid-0 mounten? Wäre interessant ob das ginge. Leider weiss ich nicht wie man das am Besten anstellt. Dann könnte man den Speicher evtl transparent wie 1tb zusammenhängenden Speicher nutzen, also auch encfs oder truecrrypt container benutzen. Mich ärgern diese Beschränkungen auch zutiefst und man bekommt den Speicher ja nicht "geschenkt" die werden das in die Kalkulation der Preise schon einbezogen haben ..
26 01 2012
#13 Danny
Hi, ich hab ein Problem: ich möchte die Dateien, welche ich auf Smartdrive hochgeladen habe, auf meiner Webseite mit einem Link als Download einbinden (wenn man auf den Link geht, sollte das "Offnen" oder Speichern unter"-Fenster aufgehen). Wie kommt man an den Pfad zur Datei? Ich habe z. B. eine Datei mit Firefox und eingeloggt im Smartdrive heruntergeladen und im Firefox-Download-Manager den Download-Link kopiert und anschließend in meine Webseite eingebunden. Zwei Tage später habe ich gemerkt, dass der D-Link nicht mehr funktioniert, also quasi abgelaufen ist. Hab im Internet recherchiert und herausgefunden, dass Internet-Anbieter den Pfad zur Datei mittels einer Session-ID verschleiern können und der verschleierte Link nach einiger Zeit nicht mehr funktioniert. Wer kann mir weiterhelfen. Die Existenz meiner Webseite steht auf dem Spiel
11 02 2012
#14 Rick
Ich bin nun seit einigen Jahren Kunde bei 1und1. Ich bin mit dem Service rundum zufrieden. Auch ich habe schon 2 - 3 Mal den Support benötigt (auch schon unter Herrn Davis). Ich hatte jedesmal sehr gute Erfahrungen mit dem Support gemacht. Einmal konnte ich nicht angerufen werden, aber rausrufen funktionierte. Ich habe da mit einem Techniker direkt gesprochen und sie hatten mich mehrmals auch auf dem Handy angerufen, bis es wieder funktionierte. Ursache war ein altes NTBA (die große Version), welche nicht mehr die ausreichende Trennung schaffte. Ich habe dann aus Kulanz eine neue bekommen, die normalerweise ich zu zahlen gehabt hätte. Einmal musste der Tarif gewechselt werden, obwohl die Frist für den alten Tarif überschritten war. Auch hier wurde alles zu meiner Zufriedenheit gelöst. Ich bekam sogar den neuen Homeserver. Vorschläge zur Verbesserung des Homeservers (fehlende Kindersicherung am Anfang, Portfreischaltungen etc.) wurden weitestgehend in Updates integriert. Ein ganz grasses Beispiel von Problemen hatte ich vor ca. 3 Jahren. Meine DSL 16000+ hatte ursprünglich ein Speed von ca. 10000. Nach Weihnachten viel diese schrittweise bis unter DSL 1000. Nach einer Mail meinerseits mit Auflistung aller technischen Daten, wurde mir erst eine Standardantwort geschickt, die Lösungsvorschläge brachte, die in meiner Mail bereits enthalten waren. Nach einem bestimmten Anruf meinerseits bekam ich dann wieder die Durchwahl zu einem Techniker, der alles möglich versuchte und nur eine zu starke Dämpfung feststellte. Es wurde ein Termin mit der Telekom vereinbart. Der Techniker der T-Kom hat sich allerdings nie bei mir gemeldet. Allerdings an dem Tag des Termines (nach der Zeit) war mein Speed urplötzlich auf satte 14500 angestiegen. Vermutung: Bei vielen Neubestellungen an Weihnachten hat die Telekom alle Drittanbieter-Kunden auf gemeinsame Knotenpunkte gelegt, wodurch die Einzelbandbreite in den Keller ging (Hauptsache Telekomeigene Kunden hatten Fullspeed). Nach meiner Intervention wurde ich wohl auf einen neuen Knotenpunkt umgelegt, was dann zum höheren Speed führte. Hardwaretechnisch ist man bei 1und1 super aufeghoben. Was Kunden anderer Anbieter als zur Verfügung gestellt bekommen, ist gelinde gesagt traurig. Oftmals sehr schmalspurig und sehr eingeschränkt (Kenne verschiedene Geräte durch Freunde und Bekannte). FAZIT: Nicht immer ist 1und1 Schuld. Es kann auch ganz andere Gründe haben. Was SmartDrive betrifft bin ich durchaus auch etwas enttäuscht. Die Einschränkung mit 512MB hat mich auch sehr getrofffen, weil ich denn Space zum Transfer z.B. von CD-/DVD-Images verwenden wollte. Ich bekam keinerlei Meldung, sondern als ich runterladen wollte, hatte der Dateieintrag 0 Bytes. Hier wäre eie entsprechende vor allem rechtzeitige Meldung wünschenswert. Aktuell habe ich das Problem, dass ich eine 239MB große Datei hochgeladen habe, die augenscheinlich komplett ist. Ich habe diese freigegeben. Mein Sohn wollte diese nun runterladen. Leider bricht der Download immer nach einiger Zeit kommentarlos ab (erst mal nach 20MB, dann wieder erst nach 80MB; immer zu unterschiedlichen Zeiten). Eine Ursache hierfür kann ich mir nicht erklären. Jedenfalls ist dieses Feature eine dreingabe, weswegen ich zwar etwas enttäuscht bin, aber für mich nie ein Grund wäre zu wechseln. Ich bin bei 1und1, weil der Service gut ist und die Verbindungen sehr zuverlässig funktionieren. Wer nur für den Webspace die Entscheidung trifft, sollte sich am Besten etra Webspace bei entsprechenden Anbietern anmieten. 1und1 ist hauptsächlich nur ein Provider mit Zugangsdiensten (Internet, Telefon und Handy/Smartphone etc.) Übrigens, die Mailboxen von 1und1, die ebenfalls kostenloser Bestandteil sind, sind ebenfalls sehr Zuverlassig. Gruß Rick
26 07 2012
#15 Juri
Hallo. Habe mal eine Frage zum Online-Speicher. Es gibt jetzt endlich eine App. für IOS-Geräte und habe dann Bilder hochgeladen die ich mit dem iPhone (8MegaPixel) aufgenommen habe und als ich sie dann wieder vom Online-Speicher aufs IOS-Gerät geladen habe hatten die Bildet nur noch eine Größe von 1 MegaPixel !?! Warum das? Ich möchte meine Bilder in voller Auflösung und mit den ganzen dazugehörigen Daten sichern. Ist das so oder muss ich das irgendwo einstellen.? Danke für die Antworten.
04 08 2012
#16 Wolli Essen
da scheint 1und1 ja nachgelegt zu haben! Aktuelle Informationen von der 1&1 Homepage Stand 04.08.2012 Maximale Anzahl von Ordnern und Dateien im gesamten 1&1 Online-Speichers Um einen einwandfreien Betrieb Ihres 1&1 Online-Speichers zu gewährleisten, ist die Anzahl von Ordnern und Dateien innerhalb Ihres gesamten Online-Speichers auf 300.000 begrenzt. Maximale Anzahl von Dateien und/oder Ordnern innerhalb eines Ordners Damit Ihr 1&1 Online-Speicher störungsfrei funktioniert, ist die Anzahl von Dateien bzw. Ordnern innerhalb eines Ordners auf 3.000 begrenzt. Die maximale Größe einer Datei kann bis zu 2 GB betragen. Maximale Pfadlänge für Ordner- und Dateinamen Bitte beachten Sie beim Vergeben von Ordner- und Dateinamen, dass die maximale Pfadlänge auf 255 Zeichen begrenzt ist. Das monatliche Transfervolumen Ihres 1&1 Online-Speichers ist immer mindestens doppelt so groß, wie der Ihnen insgesamt zur Verfügung stehende Speicherplatz (leerer und belegter Online-Speicher). Das monatliche Transfervolumen für die Gäste Ihres 1&1 Online-Speichers entspricht immer der einfachen Größe des Ihnen insgesamt zur Verfügung stehenden Speicherplatzes. Das verfügbare Transfervolumen wächst dynamisch mit Ihrer Speicherbelegung. Ihnen steht somit immer ausreichend Transfervolumen in Ihrem 1&1 Online-Speicher zur Verfügung. Sollte die Grenzen des Transfervolumen dennoch erreicht werden, ist ein Zugriff auf den 1&1 Online-Speicher für den Rest des Monats nicht möglich. Wenn Sie Ihren 1&1 Online-Speicher öffnen, sehen Sie links unten unterhalb der Ordnerliste einen Balken mit der Überschrift Traffic. Hier sehen Sie die aktuelle Auslastung Ihres Transfervolumens. Bewegen Sie die Maus über den Balken, um die für diesen Monat bereits übertragene Datenmenge als Megabyte-Wert genau angezeigt zu bekommen. Nicht zulässige Sonderzeichen bei Ordner- und Dateinamen Achten Sie beim Vergeben von Ordner- und Dateinamen darauf, dass Sie folgende Sonderzeichen nicht verwenden: ? > |* > : " \ / + Maximale Größe für hochladbare Dateien Bei Hochladen von Dateien auf Ihren 1&1 Online-Speicher achten Sie bitte darauf, dass die maximale Größe von 2 GB nicht überschreiten.
05 08 2012
#16.1 yasokuhl
Hui? Das klingt ja schon besser muss ich gleich mal ausprobieren. Danke für die Info.

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