Mein ästhetisher Arm wird groß

27 02 2008

Dieser Satz steht in Kühlschrankmagneten gesetzt auf unserem WG-Kühlschrank. Was auch immer damit gemeint sein mag, ich habe den Begriff sofort in meinen Wortschatz aufgenommen. Jetzt dürft ihr raten wofür... ;)


Orgastique

15 02 2008

Der andere sagt, Spice ist shice; find ich nicht, echt, kein shice…


Cocktails per Post bestellen

25 01 2008

Die Idee ist witzig, deswegen schnell meiner Leserschaft (hab ich eigentlich eine Leserschaft?) vorgestellt: Die Cocktailbude versendet per Post abgemessene Zutaten für Cocktails. Also z.B. braunen Rum, weißen Rum, Orangensaft, Ananassaft, Zitronensaft und Grenadine in den richtigen Mengen einzeln portioniert für einen Planter's Punch. Nur Crushed Ice wird zweckmäßigerweise nicht mitgliefert und muss beim Mixen zu Hause zugefügt werden. Das ganze kostet in dem Fall 3,49€ plus 3,90€ Versandkosten, ist also weit entfernt von günstig. Dafür halten sich die Zutaten zwei Wochen und man muss nicht 980ml Ananassaft nach zwei Wochen im Kühlschrank wegschmeißen, weil man 2cl davon für einen einzigen Cocktail gebraucht hat. Die beiden Gründer – die übrigens noch BWL in München studieren und auch so aussehen – schreiben über sich:

Wir lieben Cocktails und wollten schon öfters mit Freunden zusammen in privater Runde eine Cocktailparty schmeißen oder einfach in aller Ruhe einen guten Cocktail zu Hause genießen. Da es sich aber im Normalfall nicht lohnt, sämtliche Zutaten einzukaufen, dachten wir uns, selbst einzelne Cocktails zu vertreiben.

Ja das kenne ich zur zu gut: Man hat Lust auf einen oder zwei Cocktails, lässt es aber bleiben, weil man den Kühlschrank nicht voll mit irgendwelchen ablaufenden Säften haben will. Auch steht nicht jeder auf eine gut ausgestattete Spirituosenbar, die für eine möglichst große Vielfalt an Cocktails nötig ist und alleine einige hundert Euro Anschaffungskosten verursacht, Platzbedarf und Wirkung auf Besucher seien mal Nebensächlich. Wir haben sowas über das Jahr in Berlin zusammengekauft und brauchen die meisten Spirituosen quasi nie (Whiskey, Whisky, Brandy, Calvados, Angostura, vier Rumsorten, diverse Liköre und Spezialitäten), deswegen haben wir sie auch nie nachgekauft, wenn sie leer waren. Einzig Wodka, weißer und brauner Rum, Cachaça, Gin, Cointreu, Amaretto, Galliano und Likör 43 sind bei uns in angemessener Qualität stets zwingend im Haus und das sind bei Erstausstattung schon über 100€. Da kommen die portionierten Cocktailsets für manchen sicher gerade recht, wobei man in Berlin für 3,49€ in der Happy-Hour die gleichen Cocktails auch in einer schnuckeligen Bar schlürfen kann; aber München und Düsseldorf sind ja nicht Berlin… Also von mir eine positive Bewertung für diese Idee für Gelegenheits-Cocktail-Trinker, auch wenn aus verständlichen Gründen weder Crushed-Ice mitgeliefert wird noch Sahnecoacktails im Angebot sind. Vor allem aber mag ich den aufgeräumten Style der Website und die sparsamen Infos, die aber alles wichtige abdecken: Zum Beispiel dass die Verpackungen biologisch abbaubar sind. Sehr Zielgruppengerecht, auch wenn man ja heute kaum noch Begriffe wie Zielgruppe im Kontext des Webs verwenden kann. Erinnert mich übrigens insgesamt etwas an mymuesli.com.

via rivva.de > Exciting Commerce


Neuer Kommunikationssport: Underground-Buzzwording

21 01 2008

Der spaßige und irgendwie unverbrauchte Nachfolger des Bullshit-Bingo ist das Underground-Buzzwording, quasi das mentale S-Bahn-Surfen für hippe Webtypen. Es funktioniert folgendermaßen:

Man hat für den Adrenalinkick so viele Buzzwords oder hip klingende Begriffe raus wie geht. Punktabzug gibts dabei für zu verbrauchte, also nicht mehr undergroundige Begriffe; auch wenn man es mit zu abgehobenen Begriffen zu weit treibt, gibts Abzüge. Man surft also knapp stets an der Grenze zwischen Hippness und Spackotum. Wenn das Gegenüber einen für einen total abgehobenen Wichtigtuer hält, hat man verloren. Da das ganze stark vom Kommunikationspartner abhängt, ist hierbei neben Kreativität und Szenekundigkeit (für die wirklich guten Begriffe) vor allem Menschenkenntnis und viel Gefühl für die Situation an sich nötig.

Die Idee zu der Sache kam mir, als ich in einem Chat mit dem Alex über unser gemeinsames Gemeinschaftsbüro-Projekt folgende Zeile rausgehauen habe: quasi eine operationsbasis für ein webmenschen-kollektiv. Alex hat durchaus verstanden was ich meine und einen Spruch habe ich mir nicht gefangen dafür, aber die Begriffs-Konstellation ist in meinen Augen schon grenzwertig und bewegt sich deutlich in Richtung Web 2.0 Bullshit; genau das richtige also für die neueste Kopf-Sportart. Besonders spannend wirds auch am anderen Ende der Skala: Vor den Schwiegereltern (oder vergleichbarem) über seine Projekte erzählen und dabei gerade so viele unverständliche Begriffe verwenden, damit das ganze noch zu verstehen ist und man noch nicht für einen beknackten Vollidioten gehalten wird. Auf Nachfrage kann man sich ja damit rausreden, dass man sein Gegenüber ja nicht für blöd verkaufen will und seine Sprache deswegen nicht im Elterngeneration-Kompatibilitätsmodus fährt. Und wenn man gemein sein will und das Gegenüber nicht blöde ist, dann macht man das ab dann trotzdem und gibt dem anderen so das Gefühl, dass man ihn wegen seiner Intervention doch für blöd hält. Sowas aber nur machen, wenn man auf Krawall gebürstet ist, die Schwiegereltern zum Kotzen findet oder die Schwiegereltern wirklich Spaß verstehen.


Aldi-Gutschein

16 12 2007

Gestern auf einer Party kam eine wirklich witzige Geschenkidee auf: Der Aldi-Gutschein, der aber auch mit jedem (beinahe) beliebigen anderen Laden funktioniert. Und zwar ganz simpel: Man sammelt einen Berg (Einweg-)Pfandflaschen und füttert den Leergutautomaten des gewünschten Ladens damit. Den Pfandbon verschenkt man dann als Gutschein. Der Vorteil ist, dass man den Gutschein in 25¢-Schritten (oder gar noch kleiner bei Mehrwegflaschen) steuern kann und nicht mit evtl. gar nicht vorhanden Verkäufern über ggf. gar nicht vorhandene Gutscheinprogramme diskutieren muss. Nachteil: Man kann den Gutschein nur in exakt dieser Filiale einlösen.

Weil man aber eh schon so cool ist mit dem Gutschein, kann man dem Glückskind auch noch eine Zwangsreise in die Nachbarstadt mitschenken, vielleicht sogar zum anderen Aldi. Und Solingen oder Haan sind bekanntlich immer eine Reise wert…


Lass uns mal über Kotze reden

07 12 2007

In diesem Beitrag geht es um Kotze; und damit meine ich nicht diese Lodenumhänge oder DJ Koze von Fishmob (der sich auch ganz anders schreibt und nicht aus dem berühmten Adelsgeschlecht stammt), sondern echte ekelhafte Kotze.

Also lest nicht den erweiterten Beitrag, wenn ihr zu den Lutschern gehört, die keine ekelhaften Sachen lesen und hören wollen.


"Lass uns mal über Kotze reden" vollständig lesen


Voll versaute Kritzeleien

04 12 2007

Ich habe leider vergessen, ob ich folgendes Video schon mal gepostet habe. Fall ja, verzeiht es mir, denn es ist total versaut lustig.


IP-Adresslotto

04 11 2007

Sehr unterhaltsam finde ich jeden morgen das IP-Adresslotto IP Spotting, das meine IP durch diverse Berechnungen leitet und für Treffer Punkte vergibt. Beispiel: Primzahlen bringen Punkte, Pokerfiguren (die irgendwie errechnet werden) ebenfalls oder auch die IP-Adresse umgerechnet in eine Bitmap, die so ähnlich wie irgendwas aussieht.


Bisher abgefucktester Suchterm hier

13 09 2007

Wonach manche Leute bei Google suchen und (warum auch immer) mich dabei finden macht mich manchmal wirklich krank. Die bisher abgefuckteste Suche, mit der mich jemand gefunden hat (Platz 1 bei Google übrigens) lautete heute:

"gaile schuen in biligen preis"

Warum? Ob es mit der Schuhmesse in Düsseldorf zu tun hat?


Selbstverständlich haben Fußgängerampeln eine Gelbphase!

18 07 2007

Gerade stolperte ich im Wikipedia-Artikel über Düsseldorf im Abschnitt Verkehr mal wieder über die Besonderheit, dass Fußgängerampeln hier eine Gelbphase haben (sogar mit Bild). Selbstverständlich haben die eine Gelbphase, das wird jeder hier aufgewachsene Düsseldorfer so sehen. Die Gegenfrage ist viel spannender: Warum gibt es nirgendwo sonst Gelbphasen für Fußgänger? Ampeln für Autos haben ja auch eine und die ist sehr praktisch. Klar kommt man auch ohne aus, in manchen Ländern gibt es auch für Autos keine Gelbphase oder die Ampeln an sich haben gleich Seltenheitswert. Ich möchte jedenfalls nicht darauf verzichten. Gelb heißt: Jetzt aber dalli! Direkt auf rot in anderen Städten empfinde ich immer als so unfreundlich.