Das Wohnungsthema geht weiter: Wohnung gesucht

02 08 2008

Heute Mittag der Anruf von der Maklerin vom Les Halles 2.0: Wird nix für uns wegen Bedenken bezüglich unserer Bonität (ich bin ja noch frisch selbstständig, Karin studiert noch). Dass unser gemeinsames Einkommen durchaus weit mehr als das doppelte der Warmmiete ausmacht zählt leider nicht, weil es zu wackelig ist. Von einer Elternbürgschaft wollte die Maklerin auch nichts hören. Dann nicht, schade. Wenn allerdings diese Kriterien angelegt werden, wären die Nachbarn aber auch durchweg entsprechend gewesen und insofern ist es für die aufrechte Coolness wahrscheinlich ganz gut, dass wir abgelehnt wurden. Also zurück auf Los und 1600 Euro Provision gespart, sind ja auch fast 4000 Mark…

Also mal wieder die Anfrage: Hat jemand eine Wohnung zur Hand, die unsere Kriterien, die ich von hier kurz noch mal hier rein zitiere:

Wir sind etwas wählerisch, was Lage, Ausstattung und Bausubstanz einer Wohnung angeht. Sprich: Schlechter als unsere aktuelle Wohnung sollte es nicht sein. Wir wollen also ruhige Lage, einen Balkon, keine Nachtspeicherheizung und vorzugsweise auch keine Gasetagenheizung (noch teurer als jetzt in absehbarer Zeit). Eine große Gastherme in der Küche finden wir nicht sooo prall, 4. oder 5. Stock ohne Aufzug auch nicht wirklich und wenn schon die Fotos gammelig aussehen, schreckt uns das auch eher ab. Das ganze mit 2-3 Zimmern auf 60-75m² für 700€ warm (und inkl. Heizung) in einer Nebenstraße in Flingern-Nord, Pempelfort oder Düsseltal (oder vergleichbarem). Aber natürlich zentral genug zum Einkaufen und Ausgehen, ihr wisst schon. Hip und so. Ne U-Bahn-Haltestelle vor der Haustür oder durch das Haus erreichbar wär natürlich ideal…

Ne Straßenbahn im Umkreis von 500m tuts natürlich auch. Ach ja, Provision bezahlen wir nur, wenn der Makler auch etwas für sein Geld tut (sauberer Grundriss, Website, präzise Angaben, erreichbar) und die Wohnung wirklich unwiderstehlich ist. Ideal wäre natürlich irgendwas in der östlichen Flurstr., Hoffeldstr., Lindenstr., Ackerstr. und Umgebung. Irgendwo müssen wir wahrscheinlich Abstriche machen, das ist klar. Aber wenn gleich mehrere Kriterien nicht zutreffen, wird das nichts. Aber: Keinesfalls kommt eine Durchgangsstraße in Frage, Ausnahme natürlich: Hinterhof-Wohnung oder noch besser Hinterhof-Loft.

Falls es also bei irgendwem klingelt, einfach melden.


Traumwohnung

21 07 2008

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon erwähnt, dass wir auf Wohnungssuche sind. Dabei hatte ich mich reichlich verärgert über dreiste Makler und schlechte Exposés geäußert (lest da mal die aufschlussreichen Kommentare) und versprochen, mehr zu erzählen. Also bitte.

Wir sind etwas wählerisch, was Lage, Ausstattung und Bausubstanz einer Wohnung angeht. Sprich: Schlechter als unsere aktuelle Wohnung sollte es nicht sein. Wir wollen also ruhige Lage, einen Balkon, keine Nachtspeicherheizung und vorzugsweise auch keine Gasetagenheizung (noch teurer als jetzt in absehbarer Zeit). Eine große Gastherme in der Küche finden wir nicht sooo prall, 4. oder 5. Stock ohne Aufzug auch nicht wirklich und wenn schon die Fotos gammelig aussehen, schreckt uns das auch eher ab. Das ganze mit 2-3 Zimmern auf 60-75m² für 700€ warm (und inkl. Heizung) in einer Nebenstraße in Flingern-Nord, Pempelfort oder Düsseltal (oder vergleichbarem). Aber natürlich zentral genug zum Einkaufen und Ausgehen, ihr wisst schon. Hip und so. Ne U-Bahn-Haltestelle vor der Haustür oder durch das Haus erreichbar wär natürlich ideal…

Dieses Paket gibt es leider nicht. Selbst wenn man das mit der U-Bahn wegstreicht, ist das hier in Düssedorf in der Kombination nicht für 700€ zu bekommen. Klar, in Hellerhof kann man für 10€/m² warm schön wohnen, bestimmt auch in anderen stadtrandnahen Stadtteilen, aber das schwebt uns nicht gerade vor. Ideal wären also etwa die Hoffeldstr., die Lindenstraße, Hermannstraße oder eigentlich alle Nebenstraßen hier um die Ecke. Passende Wohnungen hier, die keine Bruchbuden sind und nicht total teuer: 0. Wo also Abstriche machen? Der Urologe wüsste da Bescheid, wir leider nicht. Ein Faktor könnte wegfallen, aber mehrere und trotzdem in der Preislage ist schon unschön.

Geil wär ja, wie bereits erwähnt, eine Wohnung im Quartis Les Halles 2.0 (trotz der albernen 2.0), aber teuer teuer… Oder doch nicht? Wenn man mal mit spitzen Bleistift rechnet und die anderen in Frage kommenden Wohnungen zu Grunde legt, muss man nur 5m² abziehen und bekommt dafür für gleiches Geld eine topmoderne Stadtwohnung mit feiner Ausstattung, Geothermieheizung und Rezeptionsservice (weswegen das ganze total versnobbt rüber kommt). Vor allem die Heizungsart ist aus Öko-Gesichtspunkten und unter dem Einfluss massiv steigender Brennstoffpreise ein wirklich schlagendes Argument, auch abseits der Frage, wo der Strom dafür herkommt und ob es eine Fußbodenheizung gibt. So schlagend, dass ich bereits mit der Maklerfirma in Kontakt stehe und sogar bereit bin, die Courtage zu bezahlen (die Exposés und die Website sind auch hervorragend, da kann ich das durchaus einsehen). Drückt uns also die Daumen, dass wir noch eine schöne Wohnung abbekommen, für unseren Favoriten gibt es nämlich schon Interessenten.

Nachteile? Was sind das für Nachbarn? Junge Akademiker? Wär gut. Wie ist das mit der Baustelle drum rum? Muss man wohl durch, dafür immerhin Erstbezug. Könnte man nicht billiger wohnen bzw. können wir uns das leisten? Tja aus billiger wohnen wird wohl nichts bei unseren Ansprüchen. Und leisten können? Muss wohl. Wobei ich gar so schlecht nicht verdiene, geht also eher ums leisten wollen.

Und zuletzt die Frage: Was machen wir bis zum 01.01.2009? Ein Mitbewohner ist jetzt schon raus, der andere geht zum 01.10., wir müssten also noch ne ganze Weile die große WG-Wohnung hier durchfüttern. Vielleicht finden sich ja so lange Zwischenmieter, mal schauen.

Ich werde diesen Post ggf. mit Nachtragungen versehen, falls es was neues gibt. Oder ihr quatscht mich in ICQ/Jabber an.

Nachtrag 02.08.2008: Les Halles ist raus, dafür hab ich nen neuen Eintrag gemacht. Die Suche geht weiter.


Bionade-Biedermeier

09 06 2008

Im Kontext meines letzten Beitrags bin ich über den Begriff Gentrifizierung auf einen Artikel über eben diesen Vorgang im Prenzlauer Berg gestoßen: Bionade-Biedermeier. Karin hat ja ebenfalls ein Jahr dort gewohnt und ich war in der Zeit (2003/2004) recht häufig da. Dieser Artikel trifft voll zu, vielleicht stellt er die Sache etwas arg gehässig dar, aber genau diesen Eindruck gewinnt, wer sich etwas selbstkritisch mit diesem Biotop auseinandersetzt. Man atmet dort linksalternative Luft, fühlt sich weltoffen, aufgeschlossen, jung und soooo hip. Ist man ja auch alles irgendwie, aber eben auch schon wieder nicht mehr, weil man in eine neue (?) Form der alternativen Spießigkeit rutscht, ohne es wahrhaben zu wollen. Naja, Hauptsache alternativ…

Ist das schlimm? Negativ? Eigentlich nicht. Diese Spießigkeit ist keineswegs etwas Negatives, aber man muss dieser Öko-Heititei-Dachgeschoss-mit-Dachterrasse-Gesellschaft schon vorwerfen, dass sie sich ein (meist) gutverdienendes Akademiker-Heile-Welt-Szenario fern der gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit aufgebaut hat, um dann ach so stolz auf ihr (selbstreferenzielles) linkes Problembewusstsein zu sein. Kein Wunder, dass die wirklich coolen Typen schon wieder in Schaaren aus dem Prenzlberg verschwinden. Direkt nach nebenan in den Friedrichshain oder nach Kreuzberg, dass sich seine authentische linksalternative Klientel irgendwie bewahren konnte.

Kann man also schon nicht mehr mit stolz geschwellter Brust berichten, dass man im Prenzlberg residiert? Klar geht das! Aber um sich nicht vollends lächerlich zu machen, muss man glaube ich selbstkritisch genug sein und die eigene Spießigkeit anerkennen. Cool, jung, linksalternativ-romantisch geht eben nicht zu 100% gleichzeitig mit SUV-fahren und unbezahlbar teure Eigentumswohnungen ohne große Anstrengungen vom zweifachen Akademiker-Gehalt bezahlen können.

Und was ist mit Flingern-Nord? Dem Prenzlberg von Düsseldorf? Ja gute Frage. Ich wohne mittendrin und ja, die oben beschriebenen Tendenzen sehe ich auch hier durchaus (übrigens auch bei mir). Wird Flingern-Nord in den nächsten zehn Jahren genau so gebeutelt von der Getrifizierung wie der Prenzelberg? Wahrscheinlich ist es ein eher schleichender Prozess und vielleicht nicht derart stark, aber es kommt: Man gehe nur mal die Ackerstraße entlang und lasse die Schaufenster auf sich wirken. Und dann überlege man noch mal, ob das schicke Sushitaxi neben den nicht ganz billigen, aber sooo hippen Boutiquen nicht ein deutlicher Fingerzeig in diese Richtung ist. Man schaue sich nur mal die Dichte der coolen Orte bei Qype hier in Flingern an.

Aber wo sollen die jungen Akademiker denn auch sonst hin? Offenbar gibt es in dieser Gruppe einen gesteigerten Bedarf nach Hipness und es liegt auf der Hand, dass genau diese Klientel auf dem aufsteigenden Ast in der Gesellschaft ist. Gut verdienen passt dann auch prima zu Frühstücken im Beethovens und Bio-Produkten. Besser als ein Haus in Meerbusch oder eine Wohnung in einer Wohnanlage am Stadtrand ist das hier allemal. Denn noch sind genug Leute in Jogginghosen hier im Penny unterwegs, dass man die Erdung nicht verliert. Hoffentlich bleibt das so.

P.S. Ebenfalls empfehlenswert ist die Lektüre des entsprechenden Kapitels in "Wir nennen es Arbeit". Habt ihr noch nicht gelesen oder gehört? Dann mal los! Dreisterneliteratur!


Chai Latte

08 05 2008

Ich habe ein Problem: Ich mag keinen Kaffee. Ich sag euch nee, nee, nee, da trink ich doch lieber Tee . Auch bin ich Nichtraucher, is also nix mit gemeinsamen Käffchen und Raucherpausen im PissRaucherbereich.

Nun begab es sich aber, dass unter den so hippen Typen in Berlin und jetzt auch hier in Flingern und so, also da wo sich tagsüber so selbstständiges Volk und die Kinderwagenfraktion in netten Straßencafés begegnen, die Chai Latte umgeht. Das ist zur Abwechslung nix sexuelles, sondern ein Chai-Tee (also Schwarztee mit Gewürzen) mit einem Schuss Milch, und oftmals auch Milchschaum drauf und Honig drin. So ists ja schon in der Beschreibung der digitalen Bohème, dem Buch "Wir nennen es Arbeit", subtil festgeschrieben: Lebemänner (und -frauen) trinken heute keinen Kaffee mehr, Kaffeesucht ist irgendwie out und voll was für Festangestellte (in dem Kontext negativ konnotiert) und so, so scheints.

Mein Problem damit ist: Ich habe dieses Buch gelesen (bis etwa zur Hälfte) und ich habe auch das Hörbuch gehört (natürlich voll Original, ey). Und ich mag Chai Latte. Wenn ich jetzt aber, sagen wir mal in der Erbse oder im Nooij ein geschäftliches Meeting habe, sind da noch andere Typen, die das Buch wahrscheinlich gelesen haben. Wenn ich jetzt also Chai Latte trinke, denken die: "Aha, der Typ will voll Bohème-mäßig kommen und trinkt Chat Latte, weil das da grad en vogue ist." Oder so. Dem ist nicht so, ich trink das, weil ich keinen Kaffee mag und Chai Latte irgendwie leckerer ist, also einfach nur Tee. Aber das wissen die Leute ja nicht. Trotzdem fühle ich mich irgendwie ertappt, weil ich mich der digitalen Bohème ja davon abgesehen durchaus zugehörig fühle. Also trinke ich dann Chocomel oder heiße Milch mit Honig, das ist auch super lecker und noch unverbraucht.

Ich sollte mich echt mal emanzipieren, was sowas angeht. Persönlicher Fortschritt: Ich trinke weiter ab und an aushäusig Orangina in den coolen Flaschen, obwohl mir inzwischen durch den Kauf eines überteuerten Kastens davon klar geworden ist, dass mir Orangina gar nicht wirklich schmeckt und ich das nur der situativen Coolness wegen bestelle, wo sie mir plötzlich auf wundersame Weise durchaus mundet. Ne Orangina auf dem Tisch ist nun mal schon immer ein Zeichen von Lebemann-Style und -Feeling gewesen. Und ich denke dabei nicht mal an Urlaub und Sartre und das ganze andere frankophile Zeug, wie das wohl auf viele Orangina-Trinker zutrifft. Hab ich mir zumindest sagen lassen.

P.S.: Wer nachts arbeitet hat dabei Ruhe und kann dabei sehr effizient sein. Tagsüber kann man dann das schöne Wetter genießen und im Park Sushi essen, was ja in Düsseldorf inzwischen vom Verbrauchtheits-Gesichtspunkt her langsam wieder klar geht, und kühle Biermixgetränke trinken.


Seltsame Anspruchshaltungen

18 01 2008

Ein Kommentar zu einem älteren Beitrag über meinen Postboten, der regelmäßig meine c't verknickt hatte, hat mich etwas nachdenken lassen über meine Einstellung zu verschiedenen Berufsgruppen, Wertschätzung und Anspruchshaltungen. Als Tenor des Kommentars habe ich herausgehört, dass mir der Kommentator Undankbarkeit i.w.S. unterstellt. Sicher, mein verärgerter Nachsatz "Arschloch" hinter meinem Beitrag ist durchaus angreifbar. Aber er ist eine Reaktion auf regelmäßig verknickte c'ts mit teilweise defekten CDs oder gerissenen Seiten. Höhepunkt war mal eine gebrochene Heftbindung, das muss man erst mal schaffen. In meinen Augen ist es jedenfalls durchaus vermeidbar, zumal die im Kommentar erwähnte vorschriftsmäßige 2/3-Versenkung im Briefkasten auch im härtesten Knick-Quetsch-Fall mit einer c't und unserem Briefkastenmodell nicht mal im Ansatz zu erfüllen ist. Zurück zum Kommentar: Ich soll mich nicht wundern, dass meine c't kaputt gequetscht wird, wenn ich meinen Postboten deswegen (indirekt und unpersönlich) als Arschloch bezeichne. Diese Logik erschließt sich mir einfach nicht, da ich dem Postboten zuvor nie was getan hatte. Vorauseilendes Karma? Gewagte These. Besser aber ist allemal die folgende Idee:

Schonmal ein Trinkgeld gegeben ? Denn Postboten haben ein gutes Gedächtnis, halt wie ein Elefant!

Huch? Damit der Postbote seinen Job korrekt erledigt (und dazu gehört nun mal, die Sendungen nicht immer wieder zu beschädigen), soll ich ihm ein Trinkgeld zukommen lassen? Davon abgesehen, dass ich ihn selten persönlich antreffe, was ist denn das für eine Anspruchshaltung? Soll ich etwa auch dem Schaffner ein Trinkgeld geben, damit er mich nicht übertrieben unfreundlich behandelt? Oder der Frau an der Kasse vom Penny, weil sie meine Waren einpiepst und abkassiert? Trinkgeld gebe ich gewöhnlich nach(!) freundlicher Bedienung im Restaurant oder dem Liefermann, obwohl das in meinen Augen zu deren Job dazu gehört. Kein Trinkgeld gibt es dagegen für Bedienungen, die sich wiederholt unfreundlich oder unangemessen verhalten haben. Vielleicht würde sogar der Paketbote ab und an ein Trinkgeld von mir bekommen, wenn er schwere Pakete in den x-ten Stock schleppen würde, statt sie im ersten Stock oder gar nicht abzugeben. Ich wohne aber im ersten Stock und nehme gehäuft Pakete für die Leute im dritten Stock an, die sich stets verwundert zeigen. Also lass ich das mit dem Trinkgeld auch hier.

Als ich also so beim Einschlafen darüber nachgedacht habe, hatte ich das ungute Gefühl, allen Möglichen Berufsgruppen gegenüber durch meine Verweigerung von Trinkgeldern mangelnde Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Ein hochnäsiger Akademiker also (bin ja kein Student mehr), der auf den arbeitenden Pöbel herabschaut. Allein, dem ist nicht so: Im Gegenteil wertschätze ich die meisten Dienstleistungsberufe weit mehr als viele andere Leute. Ich bin den Mitarbeitern der Awista beispielsweise sehr dankbar dafür, dass mein Müll regelmäßig entsorgt wird und sogar nachts um halb vier in der Altstadt die Mülltonnen geleert und Scherben weggefegt werden. Allgemein bin ich ein großer Freund derer, die alle möglichen anderen Dinge für mich tun, auf die ich keine Lust habe und ich vertrete auch die für mich im Zweifel teure Auffassung, dass solche Arbeit angemessen zu bezahlen ist. Ich erweise allen diesen Leuten grundsätzlich einen hohen Respekt für ihr Tun. Das hält mich aber nicht davon ab, jemanden (auch öffentlich) zu kritisieren, der mir gegenüber diesen Respekt nicht zeigt. Zum Beispiel, indem er oder sie regelmäßig meine Sendungen beschädigt.

Wie man in den Wald hereinruft? Was für eine Verdrehung der Situation? Mein Nachsatz Arschloch ist ja genau das nicht, sondern vielmehr das, was wieder heraus schallt. Über Monate fast jede c't zu verknicken ist das, was in den Wald hereingerufen wurde. Ist zumindest meine Auffassung. Also versönlich gesagt: All ihr Postboten oder Briefzusteller oder wie auch immer Eure genaue Berufsbezeichnung lautet, ich finds toll, dass ihr bei jedem Wetter durch die Straßen zieht, um mir meine Post zuzustellen. Für das Arschloch entschuldige ich mich dennoch nur teilweise, weil eine Beschimpfung in dieser mickrigen Größenordnung in meinen Augen durchaus angemessen ist für regelmäßige und offenbar mutwillige Schlechterfüllung eines Jobs, unter der ich zu leiden habe. Das ganze ist einfach vermeidbar, indem die c't – wie übrigens alle anderen großen Sendungen auch – auf den Briefkasten oder auf die Treppe gelegt wird. Damit bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone und alle sind zufrieden, außer vielleicht den Paragraphenreitern, die sich diese angebliche in meinen Augen gefährliche 2/3-Einstecken-Regelung ausgedacht haben.


Komm wir treffen uns im Coming Soon

13 11 2007
Das gute alte Coming Soon bei uns gegenüber

Gegenüber unserer WG gibt es seit etlichen Monaten einen spannenden neuen Laden: Das "Coming Soon", schon lange mal wollten wir dort mal vorbei schauen, aber irgendwie haben die nie geöffnet. ;)