O2 gekündigt, viele Gründe

05 02 2009

So, nach langem Überlegen habe ich gerade eben die Kündigung an O2 gefaxt.

Der Auslöser war letztlich, dass man mir nach dem XDA-Projekt ohne Rückfrage den neuen Genion S Tarif aufgebrummt hat, der sehr sehr unattraktiv ist (2,50€ Grundgebühr statt 0€ und 25¢/min statt 19¢/min). Das ist mir erst im Januar auf der Rechnung aufgefallen und an der Hotline ließ sich nichts machen, ich hing da fest. Da hätte ich beinahe schön gekündigt, wenn nicht die betreuende Agentur des XDA-Projekts interveniert hätte und mir die versprochene Rückkehr in meinen Ursprungstarif ermöglicht hätte. Damit war ich erst mal ruhig gestellt und habe mich auch nicht wegen den zuviel bezahlten Gebühren und den 25€ Umstellungsgebühr beschwert. Das war mir egal und man hatte mir immerhin ein feines Handy geschenkt und sechs Monate Genion XL, da wollte ich nicht undankbar sein. Heute Nacht bekomme ich meine Rechnung für Januar und staune Bauklötze: Schon wieder 25€ Bereitstellungspreis wegen der Rückstellung auf den alten Genion S. So nicht! Das war nicht mein Fehler, dass ich nach Projektende nicht in meinen alten Tarif zurück gestuft worden bin und jetzt kostet mich die Scheiße neben der überhöhten Dezember-Rechnung auch noch 50€ Hin- und Herwechselgebühr! Unverschämtheit, jetzt reichts.

Neben dieser Sche gibt es aber eine Menge Dinge, die mich latent bei O2 stören:

  • Wenn man für mehrere Euro Aufpreis im Monat den 10-Sekunden Takt erkauft, was für mich wichtig wäre, gilt der klammheimlich nicht in der Homezone. Meine Homezone ist riesig – was prima ist an sich – ich zahle aber faktisch immer drauf, wenn ich aus der Düsseldorfer Innenstadt telefoniere. Was soll das?
  • Für Bestandskunden gibt es neben dem sehr sehr unattraktiven neuen Genion S nur noch Tarife mit unzeitgemäßen Mindestlaufzeiten von 24 Monaten. Neukunden bekommen einen Genion L Tarif mit 6 Monaten, Bestandskunden nicht. Was soll das? Mir ist es völlig schleierhaft, wieso ich als Bestandskunde einen teureren Vertrag mit ewig langer Laufzeit in Kauf nehmen sollte, wenn ich kein Handy haben möchte.
  • Die Tarife sind nicht mehr zeitgemäß: Angesichts von 9¢/min in Prepaid-Tarifen empfinde ich 19ct/min als irgendwie zu viel, erst recht die unfassbaren 25¢/min im neuen Genion S. Wenn man viel Grundgebühr bezahlt, muss man doch nicht auch noch mehr als das doppelte in fremde Netze bezahlen als anderswo.
  • Warum ist das Abhören meiner Mailbox nicht kostenlos? Warum??
  • Man kann die laufenden Kosten nicht einsehen. Lustige Überraschungen am Monatsende sind also vorprogrammiert. Warum erfahre ich erst am Anfang des nächsten Monats, für wieviel Geld ich kommuniziert habe?
  • Die Netzkapazitäten im O2-Netz sind mitunter recht schlecht, bei Veranstaltungen kann man häufig nicht telefonieren, während alle anderen Netze noch funktionieren. In letzter Zeit trifft das auch auf die Uni zur Mensazeit zu, gegen 12:45 konnte ich mehrere Tage in Folge keine Anrufe tätigen. Eine Kurze Umfrage im Bekanntenkreis bestätigte das. Sowas sollte nicht passieren.
  • In letzter Zeit bin ich sehr schlecht erreichbar, ständig landen Anrufe auf meiner Mailbox, obwohl das Handy vor mir liegt und guten Empfang hat.
  • Der SyncML-Zugriff auf das Communication Center klappt nur noch mit Outlook und mit Handys, mit Thunderbird und dem Funambol-Plugin klappt das seit einiger Zeit nicht mehr: Fehler 510, was auch immer das bedeutet.

Meine Genion Festnetznummer wird zu Sipgate portiert und die Handynummer zu blau.de oder zu Alice. Mal schauen. Im großen und ganzen bin ich O2 trotzdem immer noch zugeneigt, aber ich habe inzwischen keine Lust mehr auf die vielen kleinen Unverschämtheiten, die mich immer wieder fassungslos machen. Wobei ich kaum davon ausgehe, dass das anderswo nennenswert besser wird. Hoffentlich werde ich nicht zum dauer-unzufriedenen Handy-Nomaden.


Blog Redesign

22 01 2009

Schon eine halbe Ewigkeit habe ich Pläne für ein Redesign meines Blogs im Hinterkopf herumgeistern, jetzt werde ich mich mal da dran setzen. Die Vorlesung ist durch, ich habe sogar schon Klausurfragen gebastelt (brauchen noch einigen Schliff), das Buchprojekt ist fertig (hoffe ich zumindest, mehr dazu in den nächsten Tagen) und ich bin heiß auf Neues. Die beiden Phenom II Rechner, die ich nächste Woche baue sind leider nicht für mich, deswegen muss was andere neues her. HTML 5 kommt mir da ganz gelegen. Entgegen der bisher vorherrschenden Meinung, kann man Einiges daraus bereits jetzt – wenn auch unter Vorbehalt – nutzen und so wird mein erstes eigenes Blogdesign voraussichtlich intensiven Gebrauch der neuen Strukturtags von HTML 5 machen. Voll progressiv, ey! Ich bin gespannt, denn endlich wird es semantische Auszeichnungen für Dinge geben, die bereits zuvor hätten ausgezeichnet werden sollen. Dazu auch demnächst mehr. Wer nicht warten kann, kann ja schon mal in den aktuellen Stand der HTML 5 Entwicklung reinschnuppern und etwa etwa hier mal gucken, was man aktuell schon benutzen könnte.

Vielleicht nehme ich bei der Gelegenheit auch gleich eine neue Blogsoftware her, ich habe da schon eine im Blick. Der S9Y-Importer mag allerdings bisher keine Tags importieren, was ein ziemlicher Showstopper ist. Mal schauen, ob ich das einfach fixen kann. Irgendwelche Tipps, welche vielversprechende Blogsoftware ich meine?


Energieverschwender Raumlüftung

09 01 2009

In unserer neuen Wohnung haben wir eine sogenannte Kölner Lüftung, das bedeutet, dass sich in jedem so belüfteten Raum eine Zuluftöffnung in Bodennähe und eine Abluftöffnung in Deckennähe befinden. Diese werden pro Wohnung mit einem eigenen Lüftungsschacht bedient, dessen Lufteinlass sich (wahrscheinlich) im Keller befindet und dessen Abluftöffnung auf dem Dach mündet. Im Sommer ist das eine Feine Sache, weil der satte Durchzug Gerüche aus Küche, Bad und Toilette ratz fatz rausgezogen hat und dank getrennter Schächte für alle Wohnungen weiß man auch nur durch das Spülgeräusch, dass der Nachbar von unten sein Geschäft verrichtet hat. In der Heizperiode, ganz besonders wenn es wie jetzt eisekalt ist, erweist sich diese Belüftungsform allerdings als krasser Energieverschwender: Unsere Toilette (ohne Heizung) erreicht bald Minusgrade und in der Küche bullert ein Heizkörper am Fenster machtlos gegen die Eiswinde der Lüftung an der Spüle an. Wenn man an der Spüle steht, weht einem tatsächlich kalter Zug um die Beine.

Heute hatten wir die Schnauze voll und haben die Zuluftöffnungen kurzerhand mit Tape abgeklebt, denn die Absperrmechanismen sind verklemmt bzw. nicht vorhanden, wären aber sowieso nicht allzu dicht. Ich bin gespannt, ob das etwas bringt. Vielleicht mal ohne Erfrierungen aufs Klo, der Lufteinlass bläst einem die kalte Luft nämlich genau von hinten an den nackten Po; oder mit normaler Hauskleidung länger in der (Wohn-)Küche aufhalten, das wär mal was. Vielleicht bekommt meine neue elektronische Heizungsregelung dann auch mal was zu tun, momentan hält sie das Ventil in der Küche immer voll geöffnet.

Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir die Sinnlosigkeit von Wärmedämmung der Außenwände ins Auge, wenn die Kälte von innen kommt. Wer also Heizkosten sparen möchte, sollte zu allererst mal seine Feuchtraumbelüftung begutachten und auch sonst mal mit einer Kerze prüfen, wo sich Zugluft bewegt. Ich habe mal eine Weile in einer Wohnung gewohnt, deren Fenster so undicht waren, dass man die dadurch entstehende kalte Zugluft an den Beinen spüren konnte. Da haben wir uns auch doof geheizt.

Lustige Anekdote am Rande: Neulich haben wir an zwei Abenden mit Wochenabstand mit Gästen geraucht. Am Morgen nach dem zweiten Abend sprach und die Nachbarin aus dem fünften Stock an, ob wir das auch gerochen hätten: Wie Stinkbomben hätte es aus der Lüftung gestunken, auch im dritten Stock und letzte Woche schon mal. Auf Nachfrage, wie denn Stinkbomben riechen, legte sie ein verschämtes wie Scheiße nach. Ich dachte schon, die krasse Lüftung hätte den Rauch durch die angelehnte Wohnzimmertür (andere Story) und durch alle Stockwerke gezogen. Aber zum einen riecht der definitiv nicht nach Scheiße, was die Dame als Gelegenheitsraucherin wissen müsste und zweitens ging ich bis dato davon aus, dass jede Wohnung ihren eigenen Lüftungsschacht hat. Trotzdem war ich verunsichert ob der zeitlichen Übereinstimmung. So häufig rauchen wir ja nicht. Ihr Mann beruhigte mich am Nachmittag dann sehr mit seiner Erklärung, dass gelegentlich ungünstige Winde die Lüftungsrichtung umkehren und Gerüche vom Dach in die Wohnung blasen würden. Puh, ich hatte echt gedacht, alle Leute über uns bekämen all unsere olfaktorischen Emissionen ab.


Alice VoIP-Festnetz-Surrogat

27 11 2008

Ich muss mal wieder was zum Alice-VoIP-Festnetz-Surrogat los werden: Die Sprachqualität ist manchmal derart schlecht, dass ich meine Gesprächspartner noch mal mit dem Handy anrufe. Oder ich rufe direkt mit dem Handy an, um mir die Peinlichkeit zu ersparen. Das Faxproblem habe ich ja schon häufiger ventiliert. Dass der Verbindungsaufbau unfassbar lange dauert (zu O2-Homezone teilweise 30 Sekunden, wovon 10 Sekunden O2 geschuldet sind) hatte ich auch bereits mehrmals erwähnt. Noch nicht erwähnt hatte ich, dass wir einige Anschlüsse schlicht gar nicht erreichen können. Das Festnetz von Karins Eltern (Arcor) und seit neuestem auch die Homezone-Nummer einer meiner Brüder sind von unserem Alice-Anschluss nicht bzw. nicht immer erreichbar. Der Alice VoIP-Telefonanschluss nervt mich also total und den echten ISDN-Anschluss mit Alice-Comfort bekomme ich in Düsseldorf noch immer nicht, da hilft auch kein regelmäßiges Betteln an der Hotline.

Was ziehe ich also für Konsequenzen? Der Alice-Telefonanschluss muss gehen, irgendwann. Vielleicht schon heute. Das gute ist nämlich, dass man bei Alice auch DSL ohne Telefon-Pseudo-Anschluss bekommen kann, das heißt dann Alice Light und kostet mit DSL-Flat 24,90€ statt 29,90€. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich mir dadurch ne Menge Kabel-Mist spare, denn die doofe Alice-Anschlussbox brauche ich dann nicht mehr und kann meine Fritzbox direkt anschließen: besseres Modem, stabilere Verbindung, weniger Stromverbrauch, weniger Kabel. Prima eigentlich.

Nur, woher kommt dann ein Festnetz-Anschluss? Schlechter als Alice kann Sipgate nicht sein, also werde ich es erst mal für ein paar Tage mit meinem guten alten Sipgate-Anschluss versuchen, der seit jahren ungenutzt vor sich hin dümpelt. Der kostet 1,79¢/min, was für fast zehn Minuten Telefonat täglich ausreicht, bis man die gesparten 5€ wieder aufgefressen hat. Keine schlechte Lösung eigentlich. Ich werde das mal besprechen nachher. Dorthin könnte ich auch mittelfristig meine Genion-Homezone-Nummer portieren, falls ich da keine Lust mehr drauf habe. Mal schauen.


Ich muss auch mal Twittern oder so

25 07 2008

Als ich gelesen habe, warum das Internet Johnny Haeuslers Leben zerstört hat, habe ich mich irgendwie zugehörig gefühlt. Ihr wisst schon, dieses warme Gefühl, dazu zu gehören, dabei zu sein. Ja, das ein oder andere davon trifft auf mich voll zu, wenn nicht… ja wenn nicht alle Webtypen den ganzen Tag rumtwittern würden. Twitter ist dieser Dienst, bei dem man in 140-Zeichen Nachrichten seinen Followern mitteilt, was man gerade macht und wo man ist und was einen gerade beschäftigt. Microblogging heißt das ganze und führt die Grundidee des Blogging konsequent weiter: Man kann überall und ständig sein Sendungsbewusstsein voll ausleben und alles in die Öffentlichkeit schrei(b)en. Der Witz ist ja, dass man sein Umfeld derart mit Informationen flutet, dass niemand weitere Fragen stellt und dann, ja dann bleibt die Privatsphäre privat, wo sie privat bleiben soll. Hofft man zumindest.

Also werde ich demnächst wohl mal bei Twitter mitmachen oder wo auch immer. Vielleicht checke ich auch bei aka-aki ein und sehe, welche anderen aka-aki-Nutzer gerade in meiner Nähe sind und ihr Bluetooth anhaben. Das wird zwar nie vorkommen abseits der Webmenschen-Kongresse, aber die Idee ist cool. Eine ähnliche Idee hatte ich übrigens vor einem Jahr im Dating-Kontext auch schon mal, aber das ist ne andere Geschichte.

Was wär eigentlich die Killer-Applikation hierbei? Twitter-Microblogging mit Geotags (via GPS und zwar optional), Freunde-in-der-Nähe-Erkennung via Bluetooth und alternativ über einen Webservice (dazu muss man seinen aktuellen bzw. zukünftigen Aufenthaltsort stets halbautomatisch aktualisieren können). Das ganze auf offener Jabber/XMPP-Basis mit reichlich APIs bestückt. Das wärs irgendwie, vor allem, wenn man jederzeit den Überblick behält über die Daten, die man veröffentlicht. Thema Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung. Nur gedankenlose Teenies benutzen solche Dienste trotz einem latenten Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Oder vielleicht ist auch gerade das für manchen der Reiz?

P.S. Liebe Vorratsdatenspeicherer: Es ist kein Widerspruch, im Netz eine Menge von sich freizugeben und gleichzeitig die Vorratsdatenspeicherung abzulehnen. Der Unterschied liegt in der Kontrolle über die über mich gesammelten/veröffentlichten Daten, Stichwort Informationelle Selbstbestimmung.


Traumwohnung

21 07 2008

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon erwähnt, dass wir auf Wohnungssuche sind. Dabei hatte ich mich reichlich verärgert über dreiste Makler und schlechte Exposés geäußert (lest da mal die aufschlussreichen Kommentare) und versprochen, mehr zu erzählen. Also bitte.

Wir sind etwas wählerisch, was Lage, Ausstattung und Bausubstanz einer Wohnung angeht. Sprich: Schlechter als unsere aktuelle Wohnung sollte es nicht sein. Wir wollen also ruhige Lage, einen Balkon, keine Nachtspeicherheizung und vorzugsweise auch keine Gasetagenheizung (noch teurer als jetzt in absehbarer Zeit). Eine große Gastherme in der Küche finden wir nicht sooo prall, 4. oder 5. Stock ohne Aufzug auch nicht wirklich und wenn schon die Fotos gammelig aussehen, schreckt uns das auch eher ab. Das ganze mit 2-3 Zimmern auf 60-75m² für 700€ warm (und inkl. Heizung) in einer Nebenstraße in Flingern-Nord, Pempelfort oder Düsseltal (oder vergleichbarem). Aber natürlich zentral genug zum Einkaufen und Ausgehen, ihr wisst schon. Hip und so. Ne U-Bahn-Haltestelle vor der Haustür oder durch das Haus erreichbar wär natürlich ideal…

Dieses Paket gibt es leider nicht. Selbst wenn man das mit der U-Bahn wegstreicht, ist das hier in Düssedorf in der Kombination nicht für 700€ zu bekommen. Klar, in Hellerhof kann man für 10€/m² warm schön wohnen, bestimmt auch in anderen stadtrandnahen Stadtteilen, aber das schwebt uns nicht gerade vor. Ideal wären also etwa die Hoffeldstr., die Lindenstraße, Hermannstraße oder eigentlich alle Nebenstraßen hier um die Ecke. Passende Wohnungen hier, die keine Bruchbuden sind und nicht total teuer: 0. Wo also Abstriche machen? Der Urologe wüsste da Bescheid, wir leider nicht. Ein Faktor könnte wegfallen, aber mehrere und trotzdem in der Preislage ist schon unschön.

Geil wär ja, wie bereits erwähnt, eine Wohnung im Quartis Les Halles 2.0 (trotz der albernen 2.0), aber teuer teuer… Oder doch nicht? Wenn man mal mit spitzen Bleistift rechnet und die anderen in Frage kommenden Wohnungen zu Grunde legt, muss man nur 5m² abziehen und bekommt dafür für gleiches Geld eine topmoderne Stadtwohnung mit feiner Ausstattung, Geothermieheizung und Rezeptionsservice (weswegen das ganze total versnobbt rüber kommt). Vor allem die Heizungsart ist aus Öko-Gesichtspunkten und unter dem Einfluss massiv steigender Brennstoffpreise ein wirklich schlagendes Argument, auch abseits der Frage, wo der Strom dafür herkommt und ob es eine Fußbodenheizung gibt. So schlagend, dass ich bereits mit der Maklerfirma in Kontakt stehe und sogar bereit bin, die Courtage zu bezahlen (die Exposés und die Website sind auch hervorragend, da kann ich das durchaus einsehen). Drückt uns also die Daumen, dass wir noch eine schöne Wohnung abbekommen, für unseren Favoriten gibt es nämlich schon Interessenten.

Nachteile? Was sind das für Nachbarn? Junge Akademiker? Wär gut. Wie ist das mit der Baustelle drum rum? Muss man wohl durch, dafür immerhin Erstbezug. Könnte man nicht billiger wohnen bzw. können wir uns das leisten? Tja aus billiger wohnen wird wohl nichts bei unseren Ansprüchen. Und leisten können? Muss wohl. Wobei ich gar so schlecht nicht verdiene, geht also eher ums leisten wollen.

Und zuletzt die Frage: Was machen wir bis zum 01.01.2009? Ein Mitbewohner ist jetzt schon raus, der andere geht zum 01.10., wir müssten also noch ne ganze Weile die große WG-Wohnung hier durchfüttern. Vielleicht finden sich ja so lange Zwischenmieter, mal schauen.

Ich werde diesen Post ggf. mit Nachtragungen versehen, falls es was neues gibt. Oder ihr quatscht mich in ICQ/Jabber an.

Nachtrag 02.08.2008: Les Halles ist raus, dafür hab ich nen neuen Eintrag gemacht. Die Suche geht weiter.


Wer kein iPhone hat, bekommt hier keine Wohnung

18 07 2008

Geil geil geil! Momentan bin ich auf Wohnungssuche und blicke immer wieder sehnsüchtig auf das, was da gerade am ehemaligen Güterbahnhof in Pempelfort entsteht: Das French Quarter oder auch Le Quartier Central. Quartis Les Halles, Quartis Les Halles 2.0 und île – mein kreatives Viertel finde ich (trotz der dämlichen Bezeichnung 2.0) derart geil, dass ich sofort dort hinziehen würde. Woran scheitert es also? Zum einen ist das meiste davon erst im Bau bzw. in Planung und zum anderen sind das fast alles Eigentumswohnungen. Aber der wirkliche Grund ist schlicht und einfach der, dass ich kein iPhone besitze und deswegen sowieso keine Chance habe, dort eine Wohnung zu bekommen; zumindest bekomme ich den Eindruck, wenn ich mir die Hochglanz-Stylo-Websites angucke.

Der Alex wies mich aber eben auf die von mir vermisste Liste mit Mietwohnungen in dem Objekt hin. Nicht ganz so cool, wie ein stylischer 200qm-Neubau-Loft, aber ansatzweise bezahlbar und vielleicht einen Blick wert? Schon teuer der Spaß.


Neue Serie "XDA-Projekt": O2 stellt mir einen XDA Orbit 2 zur Verfügung

29 05 2008

Nun ist er also da: Mein von O2 gesponsorter XDA Orbit 2 mit Genion XL und Internet-Pack L für 6 Monate. Wie es dazu kam, erkläre ich in einem anderen Beitrag. Ich werde das Gerät also nach Herz und Nieren testen, indem ich es im täglichen Einsatz benutze und meine Erfahrungen damit hier veröffentliche.

Die Packung: Gestern kam ein Paket bei mir an, drin war der versprochene XDA Orbit 2. Schon oft hatte ich mich gefragt, ob tatsächlich nur Apple in der Lage ist, die Wertigkeit seiner Produkte durch hochwertige Verpackungen zu unterstreichen (Tipp zur gesteigerten Selbsterfahrung: packt mal ein neues Apple-Produkt aus). O2 bzw. HTC sind der Beweis, dass das auch anderswo funktioniert. Die Packung wirkt hochwertig und der XDA liegt attraktiv präsentiert in einem Schaumstoffkissen. Zwar noch immer von der Packungs-Perfektion von Apple entfernt, aber mein Ersteindruck war sehr positiv (überrascht). Leider geben meine Bilder das vor allem haptische Erlebnis nicht wieder, deswegen lasse ich sie weg. Übrigens hat O2 auch beim Lieferumfang nicht gespart: Alle möglichen USB-Lade- und Datenkabel, Software-CDs, ein KFZ-Saugnapf-Halter (!) und ein Ersatzstylus. Letzteres finde ich persönlich sehr erfreulich, denn diese Ersatzstifte kosten ein Vermögen. Sogar an eine Displayschutzfolie hat man gedacht. Ich hasse die Dinger und werde sie nicht anbringen, vor allem, weil die (unglaublich stark spiegelnde) Frontscheibe des Geräts bündig mit dem Gehäuse abschließt.

Die Hardware: Das Gerät fühlt sich absolut super an, es sieht super aus und lässt nicht einen Gedanken aufkommen, man hätte es mit einem fragwürdigen Billigprodukt zu tun. Das unterscheidet den Orbit 2 von den mit bisher bekannten XDA-Geräten, die allesamt weniger hochwertig verarbeitet, manchmal sogar klapprig, wirkten. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand und ist weder zu dick noch zu breit (für meine recht großen Hände), auch die Tasten fühlen sich gut an. Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht von der Hardware. Alleine der auch von heise mobil bemängelte Taschenspiegel-Effekt schockierte mich beim ersten Außeneinsatz. Mit gedimmter Hintergrundbeleuchtung (also nach ein paar Sekunden Inaktivität) sieht man exakt nichts, wenn man bei normalem Tageslicht auf der Straße unterwegs ist. Mit Beleuchtung ist es OK, dafür wird die spiegelnde Oberfläche sehr hochwertig. Das Fingerabdruck-Problem ist wie auch beim iPhone eklatant auffällig, man wischt also ständig an dem Gerät herum. Gibt schlimmeres, man gewöhnt sich auch sicher mit der dran (an das Wischen oder die Abdrücke ist die Frage).

So, das waren meine ersten Eindrücke. Sehr positiv überrascht bin ich von der Wertigkeit. Mal schauen, was ich nach ein paar Tagen Benutzung sagen kann.


Auch ne interessante Software-Lizenz

30 04 2008

Gerade stolpere ich über eine interessante Software-Lizenz der Software GlovePIE:

NOTE! You may not use this software on military bases, or for military purposes, or in Israel (until they end the occupation of Palestine). Violation of the license agreement will be prosecuted. See the readme for the license agreement.

So kann man politische Statements auch verbreiten. Ich glaube, ich mach sowas auch. Also jetzt nicht mit der Israel-Bedingung, aber mir fällt sicher was spannendes ein. Mal schauen. Ob sowas in Deutschland wohl rechtlich Bestand hat? Warum eigentlich nicht?


Mario Kart ist da

11 04 2008

Ich war vorhin im Media Markt und habe das heute erschienene Mario Kart gekauft. Juhu, endlich! Es gibt einen Mehrspielermodus für vier, aber leider ohne zwei Leute auf einem Kart, also Bordschütze und Fahrer und vor allem als Folge mit einem unspielbar kleinen 4er-Splitscreen. Das mochte ich immer gerne: Karin sitzt hinten, schießt mir den Weg frei, befeuert meine Drifts und ich bring die Karre fix ins Ziel. Dafür gibts aber einen Online-Modus, viele Strecken (inkl. Originalstrecken der Vorgänger) und ganz neu: Moppeds. Und natürlich das unvergleichbare Mario Kart Feeling. Ich freu mich auf mehr, konnte ja nur schnell anspielen. Besonders gespannt bin ich auf die Rainbow-Road, die bisher immer viel zu lang und langweilig war.

Nachtrag 13.04.2008: Mal wieder nervt mich der Einzelspielermodus total. Um alles freizuspielen muss man alle Cups mit Gold und wenn ich das richtig verstehe auch mit Rang A absolvieren. Was Mario Kart angeht bin ich ja kein unbeschriebenes Blatt, also sollte das kein großes Problem sein. Ist es aber doch, weil es bei einigen (und besonders bei den Retro-) Strecken von purem Glück abhängt, ob man erster wird oder 6. oder noch schlechter abschneidet. Man kann fehlerfrei fahren, alle Turbos nutzen, super driften und in der dritten Runde trifft einen unvermeidlich ein roter Panzer oder ein blauer oder ein Pow-Block oder was auch immer und das gesamte Feld zieht an einem vorbei, so das man auch mit Stern und Powerpilz nur noch bestenfalls 5. werden kann. Wer einmal steht, der kommt nicht wieder los vor lauter Panzern, Bananen und gerammt werden. Zum Kotzen ist das. Warum zwingen einem auch die besten Mehrspielerspiele ihren nervigen Einzelspielermodi auf? Ich will nicht etliche Stunden alleine vor der Konsole sitzen um den vollen Funktionsumfang (Strecken, Karren, Charektere) des Spiels im Mehrspielermodus nutzen zu können. Und das schlimmste ist: Siege hängen überhaupt nicht vom Können ab, sondern von glücklichen Fügungen, ob vielleicht vier Strecken hintereinander einen mal nicht das Schicksal in der dritten Runde fickt und man nur noch steht statt fährt. Grr. Konkret hänge ich gerade am Blatt-Cup, den ich bisher immerhin mal als zweiter abschließen konnte. Die verfickte Sandstrecke verläuft von 10 Spielen 9 mal beinahe exakt gleich, als ob der Verlauf gescriptet wäre. Naja nicht ganz, aber die Tendenz nervt schon gewaltig.

Noch mal Nachtrag: Und was ist die komische Wolke überhaupt für ein Anti Extra? Der Mist hat mir gerade den ganzen Cup versaut, weil ich nicht rechtzeitig jemanden zum abgeben erreicht habe und mal wieder das gesamte Feld an mir vorbei gezogen, während ich geschrumpft bin. Resultat: Mit Glück noch 7. geworden. Hass! Wo kann man fertige Spielstände runterladen? Ich will mit Leuten fahren und nicht alleine.

Nachtrag 22.04.2008: So, nach ein paar Tagen immenser Sucht habe ich jetzt alles freigespielt, also in allen Cups mindestens Sternrang und alle Experten-Geister (streng genommen fehlt noch ein wenig bei den 50er Cups, das darf aber Karin freispielen). Was soll ich sagen: Ich liebe Mario Kart. Dass es im Singleplayer so unfair ist, bringt mich zwar manchmal zur Weißglut, aber online ist es der Hammer und mit Leuten dabei sowieso. Ein Must-Have!