Produkt-zwischenzeitlich-abverkauft-Wut

21 07 2011

Ich bestelle viel online. Genug jedenfalls, um seit über 10 Jahren in allen Umfragen zum Thema E-Commerce die häufigste Kategorie bei Haben Sie schon mal etwas in diesem Internet bestellt ankreuzen zu können. Mit etwas Umsicht und Achtung der Händlerbewertungen bei gh.de bin ich dabei in 90% der Fälle gut gefahren. Zuletzt habe ich zwei mal für einige hundert Euro bei anobo.de bestellt: Verbuchung der Vorkasse-Überweisung nach zwei Stunden, Ware am nächsten Tag da. Fantastisch. Auch andere Händler wie hardwareversand.de lassen sich von Vorkasse-Überweisungen nicht ausbremsen und liefern fast genau so fix, wie bei Zahlung mit PayPal oder Kreditkarte. Amazon bucht sowieso bequem ab und versendet meistens sofort, mit Prime sogar eigentlich immer und auch noch versandkostenfrei.

Nun begab es sich aber, dass eine bestimmte Produktkonstellation nur bei e-bug.de kurzfristig lieferbar war, ohne gleich 20-30% mehr dafür auszugeben, also habe ich schweren Herzens dort bestellt. Schweren Herzens, weil der Laden auf mich noch nie einen sonderlich seriösen Eindruck gemacht hat. Wenn man die ungefragt hinzugefügte Premium-Abwicklung für 5€ extra wieder aus dem Warenkorb entfernt hat, kann man die Bestellung ohne schwere Komplikationen aufgeben. Übrigens nicht als Gast, man muss also erst mal ein Konto anlegen.

Nach Bestätigungsmail zu meiner Bestellung am Samstag und prompter Überweisung, die meine Sparkasse sofort am Montag gebucht hat, höre ich nichts mehr von e-bug.de. Unbefriedigend. Am Donnerstag schaue ich mal wieder im Kundenportal vorbei und stelle erleichtert fest, dass immerhin schon mal mein Zahlungseingang verbucht wurde und die Ware in Kürze versendet wird. Weiter Funkstille. Am Dienstag unveränderte Lage, also frage ich per Chat in der Bestellabwicklung nach: Die Bezahlung hätte zu lange gedauert, das Produkt hätte man zwischenzeitlich abverkauft, Nachschub sei unterwegs. Puh.

Zwischenzeitlich abverkauft? Ist das deren Ernst? Die nehmen verbindliche Bestellungen an und während deren trödelige Bank die Vorkasse-Überweisung noch mal ein paar Tage einbehält, verscheuern die das Produkt an andere Kunden? Ich würde denen glatt unterstellen, das Produkt zwar als lieferbar markiert zu haben, in Wirklichkeit aber erst bei Bestelleingang zu beschaffen, aber das wäre im Grunde genommen weniger dreist und ärgerlich, als ein verbindlich bestelltes und zugesagtes Produkt einfach zwischenzeitlich abzuverkaufen. Unfassbar. Ich bitte also um Stornierung, denn das Produkt kann an diesem Tag nicht mehr versendet werden. Eine Teillieferung lehne ich ab. Der Chatpartner bestätigt meine Stornierung und schickt mir einen Link zu einem bürokratisch anmutenden Formular für die Beantragung einer Rückerstattung des überwiesenen Geldes. Man überweise nur Dienstags, was sich gut trifft, denn es ist Dienstag.

Vorbei? Nein. Am Dienstag Nachmittag steht im Kundenmenü nichts von Stornierung, eine Bestätigung per Mail habe ich auch nicht bekommen, also noch ein Chat. Dieser Chatpartner eröffnet mir, dass er gar keine Stornierungen vornehmen könne, ich solle mich per Mail an eine sales@e-bug.de wenden. Das tue ich, bekomme eine Eingangbestätigung von einem Ticketsystem und höre in den kommenden Tagen wiederum nichts mehr, auch im Kundenmenü ändert sich der Status nicht. Ich finde mich damit ab, wohl meinem Geld hinterherzulaufen und das irgendwann doch versendete Paket wieder zurück zu schicken.

Doch, oh Wunder, am Donnerstag schon wird meinem Konto der volle Betrag gutgeschrieben. Ich habe zwar immer noch keinerlei Kommunikation erfahren, aber das Geld ist da. Immerhin. Übrigens war die Lieferung von Amazon noch vor dem Geld da, denn bei Amazon ist eine Lieferung erst am übernächsten Tag schon auffällig langsam.

Abschließend lässt sich feststellen: Nicht noch mal e-bug.de, wirklich nicht. Läden, deren Abläufe so gestaltet sind, empfinde ich als äußerst unseriös. Wie sich herausstellt, bin ich damit nicht alleine, die Bewertungen bei gh.de sprechen Bände. Andererseits beruhigend, dass mich mein vorheriges Bauchgefühl nicht getrügt hat. Es gibt ja genug Computerläden.

P.S. Heute ist ein Paket von einem anderen Versender angekommen, das ich vor über einem Monat bestellt, am selben Abend aber noch storniert hatte, weil ein anderer (sehr großer) Fahrradversender sich eine Woche nicht gemeldet hatte, dann meine Stornierung ignorniert und das Paket doch noch versandt hatte. Auch der nächste Versender ignorierte meine Stornierung mit einer wirklich dämlichen Ausrede und dann blieb das Paket erst mal einen Monat beim Paketdienst liegen. Das wäre einen eigenen Blogeintrag wert, aber ich will niemanden mit redundanten Geschichten langweilen. Drei völlig verkackte Bestellungen innerhalb weniger Wochen, ich hab echt einen Lauf.


Keine Webcam

12 07 2011

Zuletzt angesichts von Google+Hangout frage ich mich immer wieder die gleiche Frage: Wieso habe ich eigentlich keine Webcam? Genau genommen habe ich ja eine Webcam, eine Phillips ToUCam aus den 90ern, die damals teuer war, weil sie Bewegtbild mit 640x480 verarbeiten konnte. Die liegt als Dauerleihgabe irgendwo rum, denn die produzierten Bilder sind derart schlecht, dass ich das wirklich niemandem zumuten mag.

Weil ich aber theoretisch eine Webcam habe und auch irgendwie nur sehr vereinzelt mal ernsthaft Bedarf für Webcam-Sex (oder was man sonst so mit Webcams macht) hatte, habe ich tatsächlich in den vergangenen 13 Jahren nie eine gute Webcam gekauft. Und ebenfalls seit 13 Jahren denke ich immer wieder, dass ich doch mal eine ordentliche Webcam kaufen sollte, vielleicht kommt der Appetit ja beim Essen oder so. Nur was für eine? Ich bin kein Freund von billigem Scheiß und will immer alle Features haben, aber 50-100€ für etwas ausgeben, das man eigentlich nicht braucht, ist dann auch etwas viel. Und dann ist auch noch die Auswahl groß. Was für ein Dilemma.


Mein HD-Dilemma

27 06 2011

Ich habe einen großen Full-HD-Fernseher – der ein nach wie vor unfassbares Schnäppchen bei einer Pro-Markt-Eröffnung war – und einen HTPC mit Windows 7. Wer so ein Setup hat, möchte seine Inhalte auch in HD genießen. Da das gestrige Fußballspiel das erste mal seit Monaten war, dass ich den Fernseher als Fernseher benutzt habe, kommen bei mir 99,5% aller Inhalte aus dem angeschlossenen PC oder der Wii. Dass YouTube in HD trotz und dank 1&1/Telekom-VDSL weitgehend unbrauchbar ist, ist schon mal ein Rückschlag. Das echte Dilemma entsteht aber bei kommerziellen Inhalten wie Filmen und vor allem Serien. Ich habe kein Problem damit, einen angemessenen Preis für solche Inhalte zu bezahlen, genau genommen möchte ich sogar gerne dafür bezahlen. Allein: Es geht nicht. Dass US-Inhalte erst verspätet nach Deutschland kommen ist ein Killerargument, darauf möchte ich aber jetzt gar nicht hinaus.

Ich habe ein ganz anderes Problem: Ich kaufe Serienstaffeln und Filme, selbst wenn sie in preislich akzeptablen Bereichen angeboten werden, nicht mehr, wenn es sich nur um DVDs handelt, denn ich will ja HD haben, wenn ich schon Geld ausgebe. Leider bedeutet HD auch Blu-Ray und Blu-Ray bedeutet für mich: Kaufe und installiere eine unglaublich teure und unglaublich nervige, mit Eigenwerbung überflutete Scheißsoftware, weil deine zurückhaltende Open-Source-Playersoftware kein Blu-Ray abspielen darf(!). Solange dieser Zustand anhält, werde ich eher kein Blu-Ray Laufwerk kaufen und folglich auch keine Blu-Ray-Inhalte. Ein extra Gerät ist auch nicht so recht nach meinem Geschmack.

Nun, wenn weder DVD (gibt besseres) noch Blu-Ray (kann und will ich nicht abspielen) in Frage kommen, bleibt nur noch der digitale Vertrieb. Hulu? Netflix? Gibts in Europa alles nicht. Im iTunes Store kann man die ein oder andere Serie kaufen, aber Apple kommt mir nicht ins Haus und bei unserem Serienkonsum ist das auch nicht realistisch bezahlbar. Und sonst? Hier und da gibt es eine Online-Videothek, die teurer als die Videothek nebenan ist und gleichzeitig nur eine praktisch unbrauchbare Teilmenge der im Umlauf befindlichen Inhalte im Sortiment hat. Nenene, so stelle ich mir das nicht vor, wenn ich schon Geld für Inhalte her gebe, die üblicherweise irgendwann im Free-TV ausgestrahlt werden. Digitaler Vertrieb fällt also auch weitgehend aus, von rühmlichen Ausnahmen wie South Park mal abgesehen.

Es gäbe da eine Lösung, nur hat die einen klitzekleinen Haken: Sie ist nicht legal. Bei Sharehostern wie Rapidshare, netload.in und Konsorten (wechselt gelegentlich) bekommt man für unter 10€ im Monat und etwas Recherchearbeit so ziemlich alle Serien und viele Filme, die das Herz begehrt. In HD und ohne Zwangswerbung/GVU-Warnungen vor dem Film und mit vollen 50MBit/s, die der VDSL-Anschluss so hergibt. So sieht die Realität aus und genau daran muss sich ein legales Angebot messen und an sonst nichts. Alternativ kann man auch ein Blu-Ray Laufwerk kaufen, sich die Inhalte halblegal rippen uns dann in befreiter Form im Player der Wahl ansehen und auf dem NAS lagern. Aber das wäre wirklich wirklich wirklich bescheuert, bei aller Liebe zum Bezahlen von Medieninhalten. 79€ für AnyDVD lösen das Problem zwar technisch und sorgen für einen schmerzfreien Wokflow, legal ist das aber immer noch nicht, dafür immerhin ethisch vertretbar.

Aber ich will nicht nur meckern, was hätte ich also gerne?

  • Für absolut maximal 20€, lieber für 10€ im Monat hätte ich gerne eine Flatrate für Serien, Dokus und vielleicht auch Filme.
  • Ich muss die nicht alle besitzen, ein zuverlässiges Streaming in HD (720p ohne Bildstörungen, Hänger und Ruckler) würde mir schon reichen. DRM ist hier zur Durchsetzung des Geschäftsmodells wohl ein notwendiges Übel, steht aber technisch einer möglichst breiten Nutzerbasis entgegen. Windows-PC und Mac sollten aber mindestens unterstützt werden.
  • Alternativ möchte ich die Inhalte für einen geringen Aufpreis auch ohne irgendwelche Abspielverhinderungs-Fesseln ganz erwerben und lokal archivieren können.
  • Die Auswahl muss(!) weitgehend komplett sein. Ich möchte alles, was ich bei Amazon auf DVD/Blu-Ray erwerben kann, auch dort finden. Wenn einzelne Vertriebe ausnahmsweise nicht an der Flatrate teilnehmen wollen, dann sollten deren Inhalte wenigstens einzeln erwerbbar sein oder zumindest als letzte Fallback-Lösung mit einem Link auf einen Shop für die Bestellung einer physischen DVD/Blu-Ray versehen werden. Dem Nutzer eine Recherche in verschiedenen Shops zuzumuten ist nicht drin. Ham wer nich weil Vertrieb nicht will, gibts aber hier und hier als DVD und Blu-Ray ist eine okaye Ansage, ebenfalls Komische Rechtesituation, darf die öffentlich-rechtliche Anstalt trotz DVD-Veröffentlichung nur in ihrer eigenen Mediathek zeigen [LINK]. Die Zeit von exklusiven Inhalten ist aber eigentlich sowieso vorbei.
  • Wenn eine neue Serienfolge in den USA im Fernsehen gelaufen ist, muss sie spätestens eine Woche später, besser sofort oder gar (ggf. gegen Aufpreis) vorab auch in Deutschland abrufbar sein. Wer es synchronisiert haben will, muss natürlich trotzdem noch warten, sollte dann aber auch beide Sprachen bekommen. Gleiches gilt für Filme und DVD-Veröffentlichung. Wenn Sender am System nicht teilnehmen wollen, müssen die Inhalte aber spätestens zur Veröffentlichung der DVD verfügbar sein.

Das ist alles so nicht durchsetzbar, aber mir als Konsumenten ist die komplizierte Rechtslage wirklich schlicht und einfach vollkommen egal. Ich will meine Inhalte haben und ich möchte dafür bezahlen. Wenn es kein attraktives Angebot gibt, dann streiche ich zuallererst die Legalität, wenn es nur daran scheitert. Und ernsthaft schlechtes Gewissen gibt es diesbezüglich erst, wenn ich dabei ein ernsthaftes Angebot links liegen lassen muss. Ein kleiner Blick auf die Musikindustrie zeigt das ganz gut: Ich sauge erst mal unverbindlich bzw. höre bei YouTube und wenn es mir dann gefällt, kaufe ich die MP3s; wenn nicht, wird das Gesaugte wieder gelöscht. Hilfsweise kaufe ich Serienstaffeln auf DVD oder Blu-Ray und stelle sie mir zur Gewissensberuhigung unausgepackt in den Schrank. Reichlich absurd, aber pragmatisch.

Insgesamt: Offenbar ist das alles mein Problem, ein Hardware-Blu-Ray-Player für 70€ würde ohne Generve Blu-Rays abspielen, alle wären glücklich. Allein: Ein extra Gerät nur weil die Contentmafia doof ist? Nö. Die Auswahl an HD-Inhalten ist zudem erschreckend gering, zumindest in Deutschland. Einige Serien, die ich bereits in HD gesehen habe, bekommt man hier nur auf DVD. Ein qualitativer Rückschritt plus nicht zu knapp Geld hergeben allein um der Legalität willen? Irgendwie auch nicht so recht. Und wir wollen nicht vergessen, dass fast alle Serien im Free-TV laufen und zum Hohn die DVDs erst lange nach Ausstrahlung der aktuellen Folgen erscheinen. Eher was für Lieblingsserien wie Big Bang Theory oder Coupling oder Friends oder was auch immer man so fantastisch findet, dass man es mehrmals sehen möchte. Reality Check: Man muss schon wirklich ein Liebhaber sein, wenn man sich eine Serie aktuell in HD aus den USA mangels legaler Alternative "beschafft" hat, um dann später irgendwann noch mal reichlich Geld für eine ggf. schlechtere Qualität hinterher zu werfen, weil man das dann doch irgendwie legalisieren möchte. Das wird kein Massengeschäft, postuliere ich mal.

P.S. Ach ja, ein effektives Austrocknen der illegalen Quellen würde bei mir dafür sorgen, dass ich mein Geld und meine Freizeit anderswo investiere. So lebenswichtig ist mir das alles nicht, dass ich dafür teils absurde Umwege in Kauf nehmen würde. Und zurück zu DVDs will ich auch nicht, seit ich am HD-Apfel genascht habe. Zu DVD-Zeiten war ja irgendwie noch alles in Ordnung. Zumindest eine Zwischenlösung wäre ja, dass ich Blu-Rays legal und ohne Gefrickel mit dem Player meiner Wahl (VLC, Media Player Classic, Windows Media Player) abspielen kann.


5 Monate mit dem Dell Streak - Eine Grabesrede

07 05 2011

Nachdem ich dreieinhalb Monate mit einem hässlichen Sprung im Display meines Dell Streak gelebt habe (mehr dazu hier), habe ich mich doch mal getraut, ein Ersatzdisplay für 60€ inkl. Versand in Hong-Kong zu bestellen. Das kam heute und ich habe mich natürlich sofort an den Einbau gemacht. Im Internet gibt es gute Anleitungen (Streak auseinanderbauen und Streak Display tauschen) und das nötige Werkzeug war beim Ersatzdisplay dabei, sollte also schaffbar sein. Ist es auch, nur leider kommt auf dem Display nun kein Bild, was sich sicher mit einem erneuten Auseinanderbauen beheben ließe. Das spare ich mir aber, denn beim fummeligen lösen der Klebestellen habe ich leider auch die Anbindung der Funktionstasten (Home, Zurück, Menü) abgerissen, was sich nicht ohne weiteres fixen lässt. Mist, ein teures Grab nach nur fünf Monaten.

Ich könnte nun für 340€ inkl. Versand einfach ein neues Streak bestellen, aber ich habe mich für ein HTC Desire HD für 404€ inkl,. Versand entschieden. Warum? Nach meinem sehr positiven Ersteindruck kann ich nun ein paar weitere Eigenschaften des Streak aufzählen, die mitunter durchaus lästig sind.

Mein Gerät war wohl ein Montagsgerät und hatte von Anfang an die Macke, dass es bei leichtester mechanischer Belastung einfach neustartete. Das ließ sich auf ein Minimum reduzieren, indem ich die beiden Kontakte des Akkudeckels mit einem kleinen Draht kurzschloss. Fummelig, aber funktionierte meistens. Trotzdem startete es gelegentlich beim in die Jackentasche stecken einfach neu, was wahrscheinlich daran lag, dass ich das Drähtchen nur um die Kontakte gewickelt und nicht festgelötet hatte. Insgesamt verschmerzbar, aber jedes Mal ein Stich ins Besitzerherz.

Ärgerlicher war da schon, dass das riesige 5"-Display ein unhandlich großes Gerät bedingt. Am wenigsten stört mich das beim Telefonieren, selbst wenn ich nicht, wie unterwegs fast immer, mit dem Headset telefoniere. Das sieht halt doof aus, funktioniert aber prima. Im Winter war das alles auch kein Problem, denn meine Jackentasche ist groß genug. Jetzt bei gutem Wetter aber merke ich, dass ein so großes Gerät in der Hosentasche schon aufträgt. Das wäre auch noch OK, wenn ich mir dabei nicht Sorgen um die mechanische Belastung machen würde, denn ein Bein ist nun mal rund und Hosentaschen eng. Auch verschmerzbar, denn auf 5" surft es sich hervorragend. Auch als Navi in der mit 45€ nicht ganz billigen Autohalterung hat es sich hervorragend gemacht. Leider kann man 5" nicht sinnvoll hochkant betreiben, weil es dann für zwei Hände zu schmal, für eine Hand aber zu breit ist. 5", einen Tacken zu groß.

Mit dem Transport in der Hosentasche kommt aber noch ein lästiger Aspekt meines Geräts ins Spiel: Wenn ich es nah am Körper mit dem Display zum Körper hin transportiert habe, reagierte danach der Touchscreen für ein paar Sekunden bis Minuten nicht oder nur seeehr sporadisch. Entsperren oder Gespräche annehmen ging dann nicht. Auch damit konnte ich leben, indem ich es – riskant, riskant – nur mit dem Display vom Körper weg transportiert habe. Ich glaube, die Körperwärme war hier das Problem.

Das war noch nicht alles: Der Kopfhörerausgang rauscht so laut, dass Musik auf leisestmöglicher Einschlaf-Lautstärke gerne mal vom Rauschen überdeckt wird. Wenigstens ist das ein angenehmes unauffälliges Rauschen, damit konnte ich also auch leben. Ich weiß nicht, ob der letzte Punkt alle Android-Telefone betrifft, aber gelegentlich haben vor allem Google Maps und manchmal auch der Browser das Telefon so ausgelastet, dass die Musik stark stotterte und das Telefon fünf Minuten lang gar nicht mehr reagierte, auch nicht auf das Pause-Kommando für die Musik, die derweil weiterstottert. Das kam zwar nicht so häufig vor (alle zwei bis drei Wochen mal), aber das war der für mich nervigste Aspekt an der ganzen Streak-Experience. Irgendwas lag da im Argen.

Das alles sind neben den im Ersteindruck beschriebenen Lästigkeiten wie dem PDMI-Ladeanschluss gute Gründe, nicht erneut ein Streak zu kaufen. Momentan 340€ inkl. Versand sind zwar überschaubar und mein Car-Kit war auch nicht billig, aber die Gefahr, wieder so ein Montagsgerät zu bekommen, ist gegeben und die anderen Kritikpunkte hinterlassen in der Summe ein lediglich gemischtes Bild. Den endgültigen Todesstoß hat sich Dell aber selber gegeben, denn das Service-Angebot für einen Display-Tausch in Höhe von 350€ ist eine unfassbare Dreistigkeit, ich bin deswegen immer noch nachhaltig sauer auf Dell. Dass ein Display mal kaputt geht passiert, besonders, wenn es mit 5" eine so große Angriffsfläche bietet. Dass aber eine Reperatur fast den Neuwert erreicht bzw. inzwischen sogar darüber liegt, ist schlicht nicht zu rechtfertigen. Keine Ahnung, ob HTC das anders handhabt, aber Dell hat mich diesbezüglich schwer enttäuscht.

Trotzdem mochte ich mein Streak und bin ein wenig traurig, dass es mich nur fünf Monate begleiten durfte. Alles in allem ein tolles Gerät mit dem besonderen Etwas. Ruhe sanft.

Ein Desire HD kaufe ich übrigens deswegen, weil ich nach den Erfahrungen mit einem 5" Gerät ein 4,3" Display für den Sweet-Spot halte. Zudem war ich mit meinen bisherige HTC-Geräten soweit sehr zufrieden, weil sie aus dem miesen Windows Mobile noch einiges herausholen konnten und die Hardware stets sehr robust und gut verarbeitet war. Auch das Desire, das ich neulich gekauft habe, gefällt mir richtig gut, die Sense-Oberfläche macht richtig Spaß. Das Google Nexus S war ein weiterer heißer Kandidat und mit 340€ sogar deutlich günstiger. Vor allem aber kommen da regelmäßig und zeitnah Android-Updates. zudem mag ich das leicht nach innen gebogene Display. Aber das 4,3" Display hat dann doch das Rennen gemacht.

P.S. Die Tage wird das Car-Kit bei eBay auftauchen und auch das defekte Gerät (mit dem nagelneuen Tauschdisplay), wenn ich weiß, ob und wie ich es löschen kann. Wer vorher zuschlagen will, meldet sich, ich mache einen fairen Preis.


Von einem verkackten Schwimmbadbesuch

16 02 2011

Dienstag zur Feierabendzeit schwimmen gehen zu wollen, scheint grundsätzlich keine gute Idee zu sein, auf jeden Fall aber außerhalb der Schulferien im städtischen Hallenfreibad zu Benrath. Trotzdem sagte ich einer solchen Verabredung wider besserer Vorahnung zu. Das Unheil beginnt schon in der Herren-Sammelumkleide, die ich immer benutze, weil man sich in den Kabinen nicht mal umdrehen kann und ich zudem Ostseestrand-erprobt kein Problem mit Nacktheit habe. Doch diesmal werde ich dort mit der Anwesenheit eines Mädchens im Kindergartenalter konfrontiert. Was nun? In der Nähe von fremden kleinen Mädchen nackt zu sein, ist abseits von FKK-Ständen und -Vereinen zumeist mindestens unangemessen, zumindest fühle ich mich so nicht sonderlich wohl. Nackt in der Nähe von fremden kleinen Mädchen ohne erwachsene Begleitung angetroffen zu werden, denke ich spontan, bringt einen aber schon mal schnell in den Knast oder zumindest auf die Titelseiten der Boulevardzeitungen. Vielleicht auch nicht,sehr peinliche grundlegende situative Missverständnisse muss man ja nicht mutwillig herausfordern. Möglicherweise ist mein paranoides Verhalten übertrieben, aber das Ergebnis bleibt: Das Mädel treibt sich zwar in meiner Sammelumkleide rum und nicht umgekehrt, ich ziehe mich notgedrungen aber trotzdem in einer der wirklich beeindruckend engen Kabinen um und überlege eine Weile, ob meine überraschte Frage mit dem ungefähren Wortlaut Huch? So alleine? objektiv auch anders zu verstehen ist, als schokoladenonkelig. Dreck, ich muss diese Paranoia, allein mit fremden Kindern zu sein und damit verhängnisvolle Missverständnisse hervorzurufen, wirklich mal los werden. Woher das wohl kommt? Das war schon mit 14, als ich die Kindergruppe geleitet habe, sehr unangenehm und hat sich über die Jahre noch verschärft. Hoffentlich geht mir das nicht später mit eigenen Kindern auch so und ich werde so ein eigentümlich distanzierter Papa.

Diese Hürde genommen gelange ich in den Schwimmbereich, wo sich herausstellt, dass von den fünf Bahnen zwei für Kurse gesperrt sind und sich auf den restlichen drei Bahnen des 25m-Beckens satte 16 Schwimmer drängeln. Tendenz steigend, denn ich bin selbst mit dreieinhalb Schwimmern hier. Ich versuche mich mutig an vier Bahnen, gebe aber entnervt auf, weil ich keine drei Züge geradeaus oder wenigstens ohne Feindberührung schwimmen kann. Bis sich das legt, könnte ich mich im Springen üben, doch die Sprungbretter sind gesperrt und meine Badehose hat auch keine Kordel mehr. Ich könnte auch eine gemütliche Runde mit einem Elternteil samt mitgebrachtem Kleinkind im Pissbecken drehen, doch da ist die Hölle los. Kinder-Schwimmkurs. Der moderate Aufpreis für das Solebecken im Außenbereich lohnt sich auch nicht, weil es dunkel ist, kalt und regnerisch. Bleibt noch, frierend und sinnlos umher zu spazieren oder meine c't aus der Umkleide zu holen, auf den beheizten Bänken am Sportbecken einsam ein wenig zu lesen und zu hoffen, dass sich der Stau im Becken auflöst. Hatte ich erwähnt, dass ich ohnehin meine Schwimmbrille vergessen habe? Ich entscheide mich also für gehen.

So sieht also ein total verkackter Feierabend aus. Die 3,40€ für eine warme Dusche sind dabei nur moderat ärgerlich, die verballerte Zeit ist hingegen wirklich schmerzlich. Was hätte ich in der Zeit alles tun können? Ich hätte etwa zu einem möglicherweise fürs Geschäft interessanten Vortrag gehen können. Immerhin hatte ich so Zeit und Muße, einen kompletten Blogeintrag auf dem Handy zu verfassen und nur etwa die Hälfte des Textes in der Akku-Leer-Panik abzuspeichern.


Die Enttäuschung in der Wolke am Beispiel Evernote

11 02 2011

Alles muss heute in die Cloud. Allenthalben wird einem vorgeschwärmt, was man mit den ganzen praktischen Cloud-Diensten alles tolles machen kann, vor allem in Sachen Zusammenarbeit. Nun befinde ich mich zusammen mit anderen Leuten seit einiger Zeit auf der Suche nach verschiedenen Cloud-Lösungen und erlebe eine Enttäuschung nach der anderen. Nach der Lektüre der Featurelisten scheint alles klar, unsere Anforderungen sind scheinbar abgedeckt und eine monatliche Nutzungsgebühr in bezahlbarem Rahmen scheint dafür angemessen zu sein. Dann meldet man sich an, testet das gebotene Featureset und den vorgesehenen Workflow. Kurze Kunstpause, daher der Punkt. Denn dann kommt die große Ernüchterung. Versprochene Features sind zwar irgendwie da, aber oft derart halbherzig implementiert, dass der Nutzwert gegen Null oder darunter sinkt. Wenn es denn überhaupt funktioniert und nicht wegen Serverausfällen oder wackeliger AJAX-Programmierung gerade mal wieder hakt. Ein Beispiel gefällig?

Evernote ist ein Notizverwaltungsdienst, der sich im Web und auf so ziemlich allen Plattformen automatisch synchronisiert, auf meinem Smartphone war ein Client dafür sogar schon vorinstalliert. Nun, das scheint also schon mal recht ausgereift zu sein. Tatsächlich funktioniert alles auf Anhieb, die Synchronisation klappt, die deutsche Übersetzung ist aber teilweise krude und fehlerhaft. Halb so wild. Dann geht es um das versprochene Sharing von Notizbüchern im Team und direkt läuft man in die erste Falle: Kostenlos lässt sich anderen nur Lesezugriff auf eigene Notizbücher geben, also meldet man sich zu zweit für je 5$ für einen Monat zum Premium-Abo an, wobei die Bezahlung per PayPal aus verschiedenen Gründen bei beiden fehlschlägt. Hmm, so hochprofessionell kommt uns das schon nicht mehr vor, aber trotzdem die Kreditkarte gezückt und bezahlt. Nun müssen wir die Einladungen neu verschicken, weil man nicht nachträglich von Lese- auf Schreibzugriff umstellen kann. Das könnte einfacher sein, aber auch das ist kein echtes Hindernis.

Der eingeladene bekommt eine E-Mail und gelangt über einen Link in den Gastmodus des geteilten Notizbuchs und kann dort auch Änderungen vornehmen. Gut, nun muss das geteilte Notizbuch nur noch den eigenen Notizbüchern hinzugefügt werden und wir sind glücklich. Leider sehe ich keine Möglichkeit dafür, lade die Seite also in einem anderen Browser mal neu. Dort sehe ich den Button für einen Sekundenbruchteil aufblitzen und direkt wieder verschwinden. Also ein paar mal F5 drücken und versuchen, den Link zu erwischen. Das klappt sogar scheinbar irgendwann, denn im Hauptmenü taucht das geteilte Adressbuch nun unter dem Oberthema "Geteilte Adressbücher" auf. Wir wähnen uns am Ziel, sind es aber nicht. Tatsächlich hat man nun nur einen Link zum Gastzugang des fremden Notizbuchs in sein Menü aufgenommen, alle coolen Funktionen wie Synchronisierung mit Geräten und Desktop-Client oder die globale Suche über alle Notizbücher funktionieren nur mit eigenen Notizbüchern. Bitte was? Das kann nicht deren Ernst sein! Ein Blick ins Forum bringt etliche wütende Premium-Kunden ans Licht, die an der selben Stelle gestolpert sind. Seit anderthalb Jahren verspricht Evernote immer mal wieder Besserung auf dem Gebiet, passiert ist aber scheinbar nichts. Man kann also wirklich nur im Web auf geteilte Notizbücher zugreifen und das auch nur in Form eines unpraktischen Wurmfortsatzes. Dafür braucht man Evernote aber nicht, schon gar nicht gegen Geld.

Es ist schon beeindruckend, in welchem Maße die Team-Sharing-Funktionen von Evernote nutzlos sind. Das wäre sogar gar nicht mal so schlimm, wenn sie nicht auch noch als Feature beworben würden. So aber wirft man Premium-Kohle aus dem Fenster, was die Enttäuschung umso größer macht. So ist es uns in letzter Zeit mit einigen Cloud-Diensten ergangen, der Fall Evernote war aber so ärgerlich, dass ich dazu mal etwas schreiben musste. Positive Ausnahmen waren die Google-Dienste und Dropbox, das sich als wirklich genial erwiesen hat.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass man sich bei der Auswahl eines Cloud-Dienstes maximal 5 Minuten mit der jeweiligen Featureliste auseinandersetzen sollte. Danach sollte man sich anmelden oder einen Demo-Zugang nutzen und selber testen, ob die gewünschte Funktion wirklich in nutzbarer Form vorhanden ist. Die Diskrepanz zwischen Featureliste bzw. Verkäuferversprechen und der tatsächlichen Nutzbarkeit ist gerade im Cloud-Kontext oft erschreckend hoch. Zweites Fazit. Nicht auf Hörensagen hören. Wenn bei Twitter oder sonstwo alle einen Dienst toll finden, einfach mal nachfragen, wer den denn tatsächlich produktiv einsetzt oder sich zumindest mal eingehend angesehen hat. Auch Autoren von Artikeln in Blogs und Fachmagazinen, die eine ganze Reihe toller Cloud-Dienste empfehlen, scheinen sich nur in der Minderheit der Fälle eingehend mit den einzelnen Diensten beschäftigt zu haben. Also auch hier vorsicht, denn so ein Evernote-Patzer fällt einem erst auf, wenn man das Feature auch ausprobiert hat. Clouddienste sind in ihrer Kernkompetenz oft sehr gut, fallen dann zu den Rändern hin aber, meist in Form von Unausgereiftheit, stark ab. Wenn das, was man will, die Kernkompetenz eines Dienstes ist, wird man immerhin eher selten ein Problem bekommen.

Update 02.02.2012: Wo ich den Artikel gerade noch mal lese, muss ich mich gleich mal über Studierende auslassen, die einem in Hausarbeiten allen Ernstes einen Featurelistenvergleich der oberflächlichsten Sorte als Evaluation andrehen wollen. Dazu fällt mir dann wirklich nicht mehr viel ein. Mit sowas bekommt man zwar irgendeine Note, verliert aber ganz sicher den intellektuellen Respekt des Prüfers. Erschreckend, wie egal das den meisten Studierenden ist.


Ode an den vollelektronischen Durchlauferhitzer

25 01 2011

Ich bin in Düsseldorf-Garath aufgewachsen. Das bedeutet vielerlei, unter anderem dass bis 1988 diese Elektrobusse mit Batterieanhänger zu den Eigenarten meiner frühen Kindheit gehörten. Das aber nur nebenbei.

Im Hauptteil von Garath, der in den 1960er Jahren gebaut wurde, wird die Heizungs- und Warmwasserversorgung über ein Heizkraftwerk und Fernwärmeleitungen abgewickelt. Warmes Wasser kam bei uns also genau so selbstverständlich, stabil und unerschöpflich aus der Leitung, wie anderswo Strom und Gas. Das Problem der Warmwasserbereitung war mir also meine ganze Jugend lang völlig fremd. Nur in Urlauben oder wenn man anderswo bei Freunden übernachtet hat, bekam man mitunter einen Hauch davon mit, dass stabil warmes Wasser für andere gar nicht so selbstverständlich ist. Meine Eltern zogen dann irgendwann um, das Warmwasser wurde dort (Neubau aus den 1990ern) mit hochwertigen hydraulischen, bald darauf dann (voll-)elektronischen Durchlauferhitzern erzeugt. Der Komfort stieg damit noch mal, weil man nun ohne langwierige Mischerei seine Wunschtemperatur präzise einstellen konnte.

Dann zog ich aus und erlebte in den letzten beinahe 10 Jahren in verschiedenen Wohnungen immer wieder die Schattenseiten schlechter hydraulischer Durchlauferhitzer: Kein stabiles warmes Wasser. Immer lag der Wasserdruck in der Dusche nur gerade eben hoch genug, dass der Durchflusssensor auslöste und man warmes Wasser bekam. Mischte man nun etwas kaltes Wasser hinzu, um nicht kaputt zu gehen (ich bin da sehr empfindlich), oder betätigte im Haus jemand die Klospülung, fiel der Wasserdruck häufig weit genug ab und man bekam einige Sekunden später eine erfrischende kalte Dusche. Zudem musste man ständig nachregeln, weil die Temperatur auch ohne wechselnden Wasserdruck selten stabil hinzubekommen war. Etwa die Hälfte der Leute, mit denen ich darüber spreche, kennen das Problem, die anderen nicht. Scheinbar habe ich in den drei Wohnungen einfach Pech gehabt.

Seit ich also bei meinen Eltern ausgezogen bin, wünsche ich mir einen elektronischen Durchlauferhitzer. Nun haben wir endlich mal einen Batzen Geld in die Hand genommen und uns Abhilfe verschafft: Ein vollelektronischer Durchlauferhitzer von Stiebel Eltron. Selten habe ich das Gefühl gehabt, 500 Euro derart Lebensqualitäts-steigernd angelegt zu haben. Aber auch energetisch ist das gut angelegtes Geld. Die Vorteile muss ich mal alle aufzählen:

Wasser teuer mit Strom auf 40, 50 oder wieviel Grad auch immer aufzuwärmen, um es dann durch Beimischung von unsinnig viel kaltem Wasser wieder auf erträgliche Temperaturen abzukühlen, ist eine unfassbar unsinnige Energieverschwendung. Schon allein aus diesem Grund gehören ungeregelte Durchlauferhitzer verboten. Der vollelektronische Durchlauferhitzer heizt warmes Wasser nur so weit auf, wie man es gerade benötigt, was wirklich viel Energie einspart.

Das warme Wasser voll aufdrehen zu müssen, um überhaupt warmes Wasser zu bekommen, ist eine noch größere Verschwendung, selbst wenn man noch kein kaltes Wasser beimischen muss, weil die Temperatur zufällig stimmt. Je mehr Wasser erhitzt werden muss, desto mehr Energieeinsatz ist nötig. Der vollelektronische DH fängt schon bei einem kleinen Rinnsal an zu arbeiten. Man muss nicht immer gleich 7l/min erwärmen, für viele Zwecke tun es auch 3l/min. Der Eco-Modus von besseren Geräten macht auch genau das: Er reduziert die Durchflussmenge künstlich auf einen einstellbaren Wert, um Wasser und Strom zu sparen. Wer Familienmitglieder hat, die das Warmwasser immer stur voll aufdrehen, kann damit prima gegenregeln. So ein vollelektronischer DH zeigt sogar die verbrauchte Energie in kWh an. Da sieht man mal, dass eine nicht allzu große und nicht allzu heiße Wanne locker 1,50€ Stromkosten verursacht. Sich dessen bewusst zu sein, hilft einem vielleicht beim verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.

Neben der Energieersparnis handelt man sich auch noch einen eklatanten Komfortgewinn ein. Das Gerät hält die eingestellte Temperatur auch unter widrigen Bedingungen präzise ein. Klospülung der Nachbarn? Warmwasserbezug in der Küche? Generell schwankender Wasserdruck? Alles kein Problem für den, der duscht. Ein Ticken zu kühl? Kein Problem, denn dank der Funkfernbedienung lässt sich die Temperatur direkt von der Dusche aus nachregeln, selbst wenn das Gerät in der Küche unter der Spüle hängt. Kein nasses durch die Wohnung schlappen mehr, weil der DH mal wieder auf Stufe II steht und Wasser erzeugt, mit dem man auch Tomaten pellen könnte. Man kann sogar eine Maximaltemperatur einstellen, über die hinaus man das Gerät nur einstellen kann, wenn man im Menü herumfrickelt. Gut, wenn man Kinder hat oder einfach ich ist.

Der Umbau ist schnell gemacht, wenn man Glück hat, muss man nicht mal bohren oder das Wasser für das ganze Haus abstellen. Wir haben das von einem Sanitärmann machen lassen, aber ich traue mir den Tausch nun auch durchaus selber zu. Das werde ich auch tun müssen, denn wenn wir hier mal ausziehen, nehmen wir das Gerät natürlich mit.

Alles in allem eine gute Entscheidung. 500€ sind viel Geld, aber in meinen Augen hervorragend investiert. Zudem wird sich die Investition allein durch den gesparten Strom irgendwann sogar auszahlen. Es soll ja Leute geben, für die Investitionen nur Sinn machen, wenn sie sich potenziell auch mal auszahlen. Davon abgesehen ist sowas immer eine Frage der Prioritäten: Ein paar Tage Urlaub oder die nächsten Jahre täglich bequeme Warmwasserversorgung.

Noch kurz was zum Unterschied zwischen elektronischem und vollelektronischem Durchlauferhitzer: Elektronisch geregelt heißt, dass das Heizelement mehr oder weniger stufenlos geregelt ist. Ob eine Messung der Temperatur stattfindet und entsprechend nachgeregelt wird, weiß ich nicht, aber zumindest stellt man eine Temperatur ein (in drei Stufen oder einem nicht näher bezeichneten Regelbereich) und bekommt das Wasser auch bei wenig Durchfluss im angepeilten Temperaturbereich. Der vollelektronische Durchlauferhitzer hat ein Display, man stellt die Temperatur aufs halbe Grad genau ein und das Gerät regelt in allen Situationen auf diese Zieltemperatur hin. Dazu kann es sogar den Durchfluss drosseln, wenn die Leistung sonst nicht reichen würde. Durch die Ist-Messung hinter dem Heizelement hat die Regelung auch kein Problem mit vorgewärmtem Wasser, etwa aus Solarklollektoren oder einem Niedertemperatur-Heizkessel oder aus einer Geothermie-Anlage: Im Zweifel wird nicht weiter geheizt. Kurz gesagt: Elektronisch ist schon ein riesiger Vorteil gegenüber den hydraulisch schaltenden Geräten, richtig Spaß kommt aber erst mit einem vollelektronischen Gerät auf.

Billiger bekommt man warmes Wasser natürlich mit einem Gas-Durchlauferhitzer oder sonstigen Heizungsanlagen. Aber diese Technologiewahl hat man ja meistens eher nicht. Und ökologisch ist das auch nicht unbedingt von Vorteil, denn Ökostrom, der mit nahezu 100% Wirkungsgrad (Leitungsverluste mal außen vor gelassen) bedarfsgerecht in Wärme umgewandelt wird, ist so schlecht nicht. Die entscheidende Frage ist doch immer, unter welchen Bedingungen dieser eingesetzte Strom oder das verbrannte Gas entstanden ist. Draußen Windmühle, drinnen warmes Wasser ist gut. Draußen Atommüllendlager, drinnen warmes Wasser ist weniger gut.

Nachtrag 02.02.2012: Ein Jahr nach der Installation ist es Zeit für eine Rückschau. Der integrierte Stromzähler weist ca. 600kWh aus, das macht 50kWh monatlichen Durchschnittsverbrauch. Unsere jährliche Stromabrechnung ist auch gekommen und ist um nicht ganz 300 kWh gesunken. In diesen Abrechnungszeitraum fallen 10 Nicht-Wintermonate mit dem neuen Durchlauferhitzer und der sukzessive Austausch einiger Leuchtmittel durch LEDs auf der Sparseite, sowie das ein oder andere Wannenbad auf der Mehrverbrauchsseite. Insgesamt hätte ich mit mehr Ersparnis gerechnet (die Strompreiserhöhung im Sommer sorgt dann sogar für eine geringe Nachzahlung). Wenn ich dem Durchlauferhitzer aber einfach mal ins Blaue hinein geschätzte jährliche 200kWh Stromersparnis zurechne, hat uns das in diesem ersten Jahr fast 50€ Stromkosten gespart, trotz einiger Wannenbäder mehr. Das ist zusammen mit dem unbezahlbaren Komfortgewinn ein immer noch beachtlich klares Argument für eine sofortige Umrüstung aller schlecht funktionierenden hydraulischen Durchlauferhitzer. Man muss ja nicht gleich das Luxusgerät für 600€ kaufen, Hauptsache man hat eine elektronische Regelung mit halbwegs präziser Temperatureinstellung.

Wir benutzen übrigens niemals die Sonderfunktionen wie das Wechselduschprogramm, ich habe sogar vergessen, wie man das einstellt. Wir benutzen aber intensiv die Standardfunktionen: Aufs halbe Grad genaue Regelung der Temperatur am Gerät und über die Display-Funkfernbedienung, die beiden frei belegbaren Temperaturspeicherplätze, die 60°-Maximaltemperatur (für schnelleres Nudelwasser und gelegentlich eine lauwarme Wärmflasche) und die Leistungs- und Verbrauchsanzeige, die einem ein gutes Gefühl für den Stromverbrauch verschiedener Temperaturen und Durchflussraten gibt. Der einzige Kritikpunkt am Gerät ist die nervige Angewohnheit der Funkfernbedienung, nach nur wenigen Sekunden Nichtbedienung wieder in den Tiefschlaf zu verfallen und vor allem für das Aufwachen daraus einige Sekunden zu benötigen. Das spart Batteriestrom, macht den Umgang aber unnötig lästig. Jammern auf hohem Niveau, denn die Standardfunkfernbedienung ohne Display taugt nur zum Abruf der beiden darin fest eingestellten Vorwahltemperaturen und schrittweisen Abweichung davon; ein unangenehmer Blindflug, da geht man noch lieber in die Küche und regelt die Temperatur direkt am Gerät. Die 130€ Aufpreis für die bidirektionale Funkfernbedienung mit Display lohnen sich in meinen Augen also sehr, wenn das Gerät nicht zufällig sowieso gut erreichbar im Bad hängt.

Die Nachrüstung beschränkt sich übrigens auf das Abnehmen des Gerätedeckels und das Einklipsen des Funkmoduls in seinen vorgesehenen Platz, das bekommt man also auch ohne professionelle Hilfe hin (währenddessen natürlich den Strom abstellen!). Und wenn man einen Installateur hat, der im Gegensatz zu unserem nicht die Bestellnummern durcheinanderbringt, ist der Aufpreis für die bessere Fernbedienung deutlich kleiner als 130€, in dem Fall kauft man das Topmodell von Stiebel-Eltron ganz ohne Fernbedienung und dann die Display-Fernbedienung dazu. Dass das geht habe ich aber auch erst nach einiger Recherche im Netz herausgefunden: Die Artikelnummer 227490 ist mit Mini-Fernbedienung und die Artikelnummer 227493 ist ohne die Mini-Fernbedienung, letztere startet im Netz bei 450€. Dazu kommt für 130€ die Artikelnummer 222419 für die bidirektionale Funkfernbedienung mit Display FFB 1 SL (die FFB 2 SL ist eine Ergänzug als weiteres Bedienteil für weitere Räume). Den Einbau sollte man vom Fachmann machen lassen, bekommt ihn mit etwas Geschick aber auch selbst hin, wenn die Wasseranschlüsse nicht getauscht werden müssen.


350 Euro für einen Sprung in der Schüssel

19 01 2011

Ungeschickt. Man sollte einfach keine nicht ganz leichten metallenen Gegenstände fallen lassen, wenn das fast neue Smartphone in der Nähe liegt. Nun hat mein Dell Streak eine kaputte Frontscheibe, da hilft auch kein bruchfestes Gorilla-Glas. Aber immerhin kein Schaden an Display oder Touchfunktion. Gerärgert habe ich mich also vorerst nur kurz, denn vom Dell-Service hielt ich bisher sehr viel. Was kann der Austausch einer 83cm² kleinen rechteckigen Glasscheibe schon kosten? Ein Anruf bei der Frankfurter Festnetznummer, ein paar Wochen Verzicht auf das Gerät und vielleicht 100, wenn es hoch kommt 200 Euro, das wäre dann aber schon recht happig.

350€! Dreihundertfünfzig Euro! So viel soll der Austausch der Scheibe kosten. Zum Vergleich: Für 430€ inkl. Versand bekomme ich im Handel ein Neugerät. Hat Dell ein Rad ab? Jetzt ärgere ich mich wirklich.

Was also tun? Der erste Impuls ging in Richtung Neugerät, nur aus Prinzip. Aber nach einem Tag schlechter Laune dreht sich meine Einstellung. Das Dell Streak ist etwa so groß wie meine Hand und liegt immer in meiner direkten Nähe, gibt also eine wirklich gute Trefferzone für alles mögliche ab, vom verschütteten Tee bis zu herabfallenden nicht ganz leichten metallenen Gegenständen. Es ist also nicht auszuschließen, dass die Scheibe irgendwann noch mal beschädigt wird. Bei 350€ für einen Scheibentausch ist mir das Risiko eklatanter Folgekosten einfach zu hoch. Vor allem aber bin ich entsetzt von und verärgert über Dell. Das können die doch nicht ernst meinen?

Momentan denke ich also über einen Markenwechsel in Sachen Smartphone nach. Das Dell Streak gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Die einzige wirklich bittere Pille war für mich bisher der unverschämte Preis von fast 35€ für ein zweites Ladekabel. Aber dass Dell seine Kunden im Servicefall derart nackig macht, geht gar nicht. Meine – wegen meiner bisher eigentlich hervorragenden Serviceerfahrungen – sehr Dell-affinen Notebookempfehlungen muss ich dann auch noch mal überdenken. Alles Mist.

Also werde ich wohl vorerst mal mit dem Sprung leben und die Smartphone-Neuerscheinungen der kommenden Wochen abwarten. Schade, denn das Streak habe ich in den paar Wochen wirklich lieb gewonnen.


Album-MP3-Tags als Symbol meines Paradigmenwechsels

04 01 2011

Früher habe ich Musikalben mit mehr als einer CD immer so getaggt, dass die CD-Nummer mit im Album-Feld gelandet ist. In Zeiten von Medienbibliotheken werden solche Alben aber als zwei oder noch mehr verschiedene Alben gehandhabt; also stelle ich sukzessive auf ein neues Taggingschema um, bei dem ich die CD-Nummer nur noch im entsprechenden Feld speichere und die Tracknummern linear über alle CDs durchnummeriere. Das wäre im Grunde nicht der Rede wert, wenn es nicht gleichsam Ausdruck eines Paradigmenwechsels im Umgang mit Musik wäre: Weg von der Datenträgerdenke, noch stärker hin zum Album als musikalische Einheit, das sich von jeglicher Medien-determinierten Längenbeschränkung emanzipiert hat.

Musik ist ein Fluss und kein See, oder so. Recht konsequent zeigen dann auch nur wenige Player das entsprechende Feld für die Discnummer überhaupt an. Als die CD uns vom Umdrehen des Musikträgers befreit hat, hat sie zwar als Kollateralschaden die schöne Kultur der B-Seite gleich mit entsorgt, aber das Gesicht von Alben eben auch nicht mehr zwangsweise in der Mitte durchtrennt. Ich bin also gespannt, wie die gänzliche Befreiung vom Datenträger den Charakter von Musikalben verändert, denn entgegen allen Unkenrufen halte ich das Konzept Album auch in Zeiten von iTunes und Musiksammlungs-Shuffle und Last.fm für zentral im Umgang mit Musik abseits der Charts. Überhaupt ist es eigentlich in erster Linie die Charts-Pop-Mainstream-Musik, die von der viel bejammerten Auflösung des Konzepts Album betroffen ist und da ist es irgendwie nicht so recht schade drum. Lang lebe das Album!


O2 Tarifumstellung mit Homezone-Nummernportierung

24 11 2010

Demnächst läuft die Bindung an meinen alten O2 Genion L mit Handy aus, es gab also Handlungsbedarf in Sachen Handytarif. Genion L (Flat nach O2 und Festnetz, 19¢ in andere Netze und pro SMS) gibt es nicht mehr, ich hätte den aber verlängern können. Da ich die Variante mit Handyabzahlung hatte, aber gerade kein Handy brauche und mich auch nicht wieder für zwei weitere Jahre an einen Tarif binden wollte, war das keine Option. O2o ist attraktiv, aber den Kostenairbag würde ich nie erreichen und bei 15¢/min habe ich immer eine tickende Uhr im Hinterkopf, wenn ich telefoniere. Mag ich nicht, es muss also irgendeine Form von Flat ins Haus. Als Selbstständiger käme ich auch an den sehr attraktiven O2on-Tarif, der Flats in alle Netze und ins Internet für überschaubares Geld (ca. 35€) liefert. Aber so viel telefoniere ich dann doch nicht, dass sich das lohnen würde. Mit der Einführung des iPhone bei O2 gibt es aber einen neuen, sehr schönen Tarif mit dem nichtssagenden Namen O2 Blue 100 Flex. Dahinter steckt für 18€ im Monat (10% Rabatt Selbstständige) eine Flat ins O2-Netz, 100 (momentan sogar 120) Inklusivminuten in andere Netze und das Internet-Pack-M mit Drosselung nach 300MB Volumen. Wenn man sich 24 Monate bindet, bekommt man eine SMS-Flat dazu. Das ist mein Tarif, denn mit den 100 Minuten kämme ich laut Hotline sogar ohne Flat ins O2-Netz bequem hin.

Das Problem ist aber, dass der Tarif keine Homezone mehr hat. Das begrüße ich grundsätzlich sehr, weil ich ausgerechnet zu Hause dermaßen schlechten Handyempfang habe, dass ich schon seit einiger Zeit alle Anrufer bitte, meine Homezone-Nummer nicht mehr zu benutzen. Eine Portierung kommt mir also sehr gelegen, denn an die Regel hält sich kaum einer. Nun fängt der komplizierte Weg an, denn so eine Portierung aus bestehendem vertrag ist wohl nicht ganz so einfach. Mein erster Gesprächspartner an der Vertragsverlängerungs-Hotline erklärte mir nach Rücksprache mit der Kundenbetreuung (und einem Rückruf), dass wir den Vertrag einfach umstellen, ich ein Fax mit Portierungsanweisung schicke und der der neue Provider 28 Tage Zeit hat, die dann freie Nummer zu portieren. Ein paar ereignislose Tage später habe ich dann noch mal nachgefragt und erfuhr diesmal, dass die Tarifumstellung erst nach der Portierung gemacht werden dürfe, weil sonst die Homezone-Nummer verfallen würde. Aha, also das genaue Gegenteil vom bisherigen Standpunkt. Sollte mir recht sein, die Portierung zu Sipgate war längst angetoßen und wurde eine Woche später auch erfolgreich durchgeführt. Nun bekam ich aber eine neue Homezone-Nummer zugeordnet, statt eine Umstellung auf O2 Blue. Also wieder ein Gespräch mit der Hotline und die Tarifumstellung noch mal beauftragen, am nächsten Tag war dann alles paletti.

Der ganze Vorgang musste zwar mehrmals von mir angestoßen werden (schon OK, denn Umstellung und Nummer weg wäre doof), aber insgesamt bin ich beeindruckt von der Selbstständigen-Hotline: Alle Gesprächspartner waren kompetent, freundlich und ohne Telefonmenü-Marathon und längere Warteschleifen-Warterei zu erreichen. Jeder einzelne gab mir das Gefühl, dass sich um mein Anliegen gekümmert wird und offensichtlich werden die Informationen im CRM-System gut gepflegt: Jedes Telefonat war protokolliert worden, so dass der jeweilige Hotliner direkt im Bilde war. Das ist in etwa der Gegenentwurf zur 1&1-Hotline, deren einzige Aufgabe offenbar darin besteht, 9 von 10 Anrufer abzuwimmeln bzw. hinzuhalten und bei einem mal eine Rückfrage an die interne Hotline zu stellen, die dann tatsächlich Befugnisse hat, irgendetwas zu veranlassen. Ernsthaft 1&1, das ist dermaßen unfassbar scheiße, dass ich wirklich keinesfalls noch mal irgendetwas mit Euch zu tun haben will. Ich kenne aber auch Leute, die bei der O2-Hotline seit Jahren durchgängig verarscht werden (Beispiel: Umstellung auf Vertrag ohne Laufzeit beauftragt, Verlängerung um ein Jahr bekommen). Ich weiß nicht, warum das bei mir anders ist. Vielleicht habe ich einen Vermerk nicht verarschen in meinem Datensatz. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich Geschäftskunde bin. Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, als Privatkunde jemals ernsthaft verarscht worden zu sein.

Wie auch immer. Ich denke, dass einen ein Wechsel zu einem anderen Anbieter insgesamt nicht nach vorne bringt, selbst wenn man bei O2 verarscht wird. Auch von anderen Anbietern kennt man krasse Stories und die angeblich besseren Netze von T-Mobile und Vodafone sind nach meiner Erfahrung (zumindest in Düsseldorf) keinen Deut besser als O2. Das Magazin Connect sieht das Netz von O2 deutschlandweit insgesamt auf Platz 2 hinter Vodafone. Ich bleibe also bei O2, nun schon seit 11 Jahren.