Eine Domain für schlappe 10.000 Euro

06 09 2008

Neulich wollte ich die einzig wirklich passende Domain für ein eventuell umzusetzendes eigenes Webprojekt kaufen, weil sie mal wieder bei Sedo zum Verkauf stand. Da der Domaininhaber meine geringen Gebote vor ein paar Monaten schon geflissentlich ignoriert hatte, habe ich diesmal auf ziemlich satte 500€ erhöht – wieder keine Reaktion. Wenigstens ablehnen hätte der Typ können. Als ich das Gebot verlängern wollte, bekam ich die freundliche Meldung, dass mein Preis unter dem Mindestpreis des Anbieters von 10.000€ läge. In was für einer Traumwelt lebt der Typ? 10.000€ für eine nackte Domain ohne Seite sind eine ganze Größenordnung zu viel, selbst für eine so griffige Adresse. Vogel.


Prokrastination.com: Blog abonniert, Buch gekauft

03 09 2008

Gerade bin ich auf prokrastination.com gestoßen (Lesebefehl!), das Blog zum demnächst erscheinenden Buch mit dem schönen Titel "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin". Schon vom Titel fühle ich mich zu 120% angesprochen, also habe ich das Buch kurzerhand vorbestellt, noch bevor ich den dazugehörigen Blog abonniert habe. Von Kathrin Passig und Sascha Lobo habe ich ja bereits Bücher im Regal, wobei ich das ganz bestimmt ganz grandiose "Lexikon des Unwissens" ganz bestimmt später mal irgendwann lese, wenn ich Zeit und(!) Muße finde. "Wir nennen es Arbeit" ist ja sowieso Pflichtlektüre für Typen wie mich. Was spricht also dagegen, dieses Buch zu kaufen, ohne den Klappentext gelesen zu haben oder diesen Schönen, kompakten Textauszug mit 6 einfachen Übungen?

Das beste aber ist, dass ich nur ein einziges Buch, das ich im letzten Jahr erworben habe, komplett oder auch nur angelesen habe. Sollte mir das zu denken geben? Warum kaufe ich eigentlich regelmäßig Bücher, die ich dann doch nicht (aus)lese? Nur Stefan Kuzmanys "Gute Marken, böse Marken", das mit übrigens geschenkt wurde, habe ich ganz gelesen; das war zwar nicht so gut wie andere Bücher in meinem Regal, aber dafür schön kurz und schneller durch als eine normale c't. Ich habe sogar schwersten Herzens mein Brand Eins Abo gekündigt, weil ich schon fünf ungeöffnete Ausgaben im Queue hatte. Dafür bekomme ich seitdem ungefragt jeden Monat die H.O.M.E., eine Designerzeitschrift "aus der Designstadt Berlin": Die Leute vom Axel-Springer Aboservice haben mich offenbar echt verstanden, da gibt es nämlich nicht viel zu lesen, sondern nur ganz schöne Fotos von feiner Architektur und unfassbar teuren Möbeln zu gucken. Damit kann ich prima anstinken gegen den Stapel "Art"-Magazine im schicken Designerbadezimmer eines Bekannten, der immer meine oberflächlich durchgeblätterten H.O.M.E. Ausgaben bekommt und diese sicher mehr zu schätzen weiß als ich. Zielgruppe und so, ihr wisst schon…

Apropos Zielgruppe, aber das ist ein anderer Beitrag.


Immer diese komischen Opera-Nutzer

31 07 2008

Gerade las ich im Blog von Mite einen Beitrag zur Opera-Unterstützung und schreibe schnell mal meine Gedanken dazu auf:

Wer Opera benutzt (was viele in meinem Umfeld tun) gehört nach meiner Erfahrung meist zu einem von zwei Typen: Die einen Opera-Nutzer updaten fast nie und leben mit der ein oder anderen Einschränkung, aber beschweren sich auch nicht darüber. Die anderen Opera-Nutzer machen alle Updates sofort und beschweren sich eigentlich nur, wenn die Fehler an nicht standardkonformer Implementierung seitens der Seitenbetreiber liegt. Und alle ham se immer noch einen Firefox in der Hinterhand, falls mal was wichtiges gar nicht läuft. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Das ist der Punkt, den Opera-Nichtnutzer nicht verstehen: Warum zur Hölle benutzt man den dann überhaupt? Meine Antwort: Opera fühlt sich an wie ein Maßanzug und bedient sich einfach slick und flüssig. Eine bessere Erklärung hab ich nicht. Meine Blogeinträge schreibe ich übrigens wegen der Rechtschreibkorrektur im Firefox und entwickeln tue ich auch damit: Der Firebug ist nicht zu schlagen und was im Firefox funktioniert, läuft auch fast immer so in Opera und Safari.

In meiner Statistik tauchen übrigens munter alle möglichen Alt- bis Uraltversionen von Opera auf, Opera 9.5 macht nur etwa die Hälfte aller Opera-Nutzer hier aus. Insgesamt bewegt sich Opera hier im 5%-Bereich.

Habt ihr mal Opera Mobile 9.5 (zur Zeit noch beta) und Opera Mini gesehen? Unter Windows Mobile und auf normalen Handys sind die beiden so viele Klassen besser als die üblicher Browser-Frust-Suppe.


Ich muss auch mal Twittern oder so

25 07 2008

Als ich gelesen habe, warum das Internet Johnny Haeuslers Leben zerstört hat, habe ich mich irgendwie zugehörig gefühlt. Ihr wisst schon, dieses warme Gefühl, dazu zu gehören, dabei zu sein. Ja, das ein oder andere davon trifft auf mich voll zu, wenn nicht… ja wenn nicht alle Webtypen den ganzen Tag rumtwittern würden. Twitter ist dieser Dienst, bei dem man in 140-Zeichen Nachrichten seinen Followern mitteilt, was man gerade macht und wo man ist und was einen gerade beschäftigt. Microblogging heißt das ganze und führt die Grundidee des Blogging konsequent weiter: Man kann überall und ständig sein Sendungsbewusstsein voll ausleben und alles in die Öffentlichkeit schrei(b)en. Der Witz ist ja, dass man sein Umfeld derart mit Informationen flutet, dass niemand weitere Fragen stellt und dann, ja dann bleibt die Privatsphäre privat, wo sie privat bleiben soll. Hofft man zumindest.

Also werde ich demnächst wohl mal bei Twitter mitmachen oder wo auch immer. Vielleicht checke ich auch bei aka-aki ein und sehe, welche anderen aka-aki-Nutzer gerade in meiner Nähe sind und ihr Bluetooth anhaben. Das wird zwar nie vorkommen abseits der Webmenschen-Kongresse, aber die Idee ist cool. Eine ähnliche Idee hatte ich übrigens vor einem Jahr im Dating-Kontext auch schon mal, aber das ist ne andere Geschichte.

Was wär eigentlich die Killer-Applikation hierbei? Twitter-Microblogging mit Geotags (via GPS und zwar optional), Freunde-in-der-Nähe-Erkennung via Bluetooth und alternativ über einen Webservice (dazu muss man seinen aktuellen bzw. zukünftigen Aufenthaltsort stets halbautomatisch aktualisieren können). Das ganze auf offener Jabber/XMPP-Basis mit reichlich APIs bestückt. Das wärs irgendwie, vor allem, wenn man jederzeit den Überblick behält über die Daten, die man veröffentlicht. Thema Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung. Nur gedankenlose Teenies benutzen solche Dienste trotz einem latenten Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Oder vielleicht ist auch gerade das für manchen der Reiz?

P.S. Liebe Vorratsdatenspeicherer: Es ist kein Widerspruch, im Netz eine Menge von sich freizugeben und gleichzeitig die Vorratsdatenspeicherung abzulehnen. Der Unterschied liegt in der Kontrolle über die über mich gesammelten/veröffentlichten Daten, Stichwort Informationelle Selbstbestimmung.


Juhu, ich habe das S9Y-Handbuch gewonnen

19 06 2008

Ich gewinne sehr selten etwas, was durchaus daran liegen mag, dass ich auch selten an Gewinnspielen teilnehme. Ein seltener Fall ist dieser Beitrag. Heute bin ich daraufhin als glücklicher Gewinner eines Serendipity-Handbuches ausgelost worden. Juhu, ich freue mich wie ein Schneekönig darüber.


Lustige Templating Raterunde

27 05 2008

In letzter Zeit mache ich relativ viel HTML/CSS-Templating. Der übliche Ablauf ist, das ich Bilder von einem Screen-Designer bekomme, die ich dann in gutem HTML umsetze. Drei Dinge sind mir dabei immer wieder sehr störend aufgefallen:

Zu einen bekomme ich trotz Anforderung nur rudimentäre Informationen über Schriftarten, -größen, Farben etc., was mich zum heiteren Schriften-Raten und fehleranfälligem Color-Picken zwingt. Lästig. In meine nächsten Angebote werde ich schriftlich festhalten, dass die Umsetzung auf dem gelieferten Input basiert und ich den Rest nach bestem Wissen und Gewissen interpolieren muss. Je präzisere Vorgaben, desto präzisere Umsetzung. Andererseits ist Interpretationsspielraum allemal besser, als wirklich blöde Ideen auf Biegen und Brechen umsetzen zu müssen.

Viel lästiger ist aber, wenn man kein verwertbares Grafik-SDK zur Verfügung gestellt bekommt. In dem Fall muss man sich mühevoll seine Buttons und anderen Grafikelemente aus der Vorlagengrafik zusammenschnippeln. Das kostet mich dann Stunde um Stunde und ist so unnötig, weil der Designer seine Vorlage ja auch irgendwie aus einzelnen Elementen zusammengestellt hat. Wär echt gut, wenn ich diese einzelnen Elemente direkt bekäme. Manchmal kann ich sogar nur Platzhalter verwenden, weil ich gar keine transparenten Grafiken bekomme und sich Hintergrundfarbe oder -muster geändert haben. Und dann gibt es verwunderte Rückfragen vom Auftraggeber, dass das ja voll doof aussieht. Ach… Ich kann nicht zaubern und auch nicht hellsehen. Schön, dass meine Anfrage nach den richtigen Grafiken ungelesen im Papierkorb gelandet ist. Grr.

Häufig trifft dieser Umstand übrigens auf ein Design, das offensichtlich von einem Printdesigner stammt. Ich habe kein Problem mit Printdesignern, solange sie für Printmedien gestalten. Aber wenn so jemand Screendesign-Aufträge annimmt, denen er nicht einmal im Ansatz gewachsen ist, dann nervt mich das total. Da bekommt man Grafikwüsten mit 300x300 Pixeln Platz für Text in 6px-Schrift in der Mitte. Keine Chance, den Inhalt in irgendeine Richtung wachsen zu lassen, ohne das Bild drumrum auseinander zu reißen. Natürlich ist das ganze nur 760x500 Pixel groß und klebt in der Mitte vor einem Hintergrund, an den der Designer nicht gedacht hat (Mal raten: Weiß? Grau? Muster? Schmuckelemente?). Das alleine wäre ja lästig genug, wenn diese selbsternannten Screendesigner nicht auch noch völlig von sich überzeugt wären. Völlig uneinsichtig und beleidigt werden Printdesign-Paradigmen (oder auch mal völliger Unsinn) durchgefochten, die im Web nur in begründeten Ausnahmefällen etwas zu suchen haben. Warum sind Screendesigner, die ihr Handwerk wenigstens ansatzweise verstehen, derartig Mangelware? Webstandards? Usability? Wasn das?

Natürlich gibt es Ausnahmen. Damit zu arbeiten macht echt Spaß. Da wird dann sogar mitgedacht und man kann effizient arbeiten. Es ist übrigens deutlich billiger für den Auftraggeber, wenn der HTML-Mensch nicht die halbe Arbeit des Designers noch mal machen muss. Ideal wäre ja, wenn man Designer (und andere Dienstleister wie Texter, Webmenschen etc.) nach Können aussuchen würde und nicht nach "Sohn vom Nachbarn" oder Kumpel oder wie auch immer solche Nixblicker zu Aufträgen kommen.


Chai Latte

08 05 2008

Ich habe ein Problem: Ich mag keinen Kaffee. Ich sag euch nee, nee, nee, da trink ich doch lieber Tee . Auch bin ich Nichtraucher, is also nix mit gemeinsamen Käffchen und Raucherpausen im PissRaucherbereich.

Nun begab es sich aber, dass unter den so hippen Typen in Berlin und jetzt auch hier in Flingern und so, also da wo sich tagsüber so selbstständiges Volk und die Kinderwagenfraktion in netten Straßencafés begegnen, die Chai Latte umgeht. Das ist zur Abwechslung nix sexuelles, sondern ein Chai-Tee (also Schwarztee mit Gewürzen) mit einem Schuss Milch, und oftmals auch Milchschaum drauf und Honig drin. So ists ja schon in der Beschreibung der digitalen Bohème, dem Buch "Wir nennen es Arbeit", subtil festgeschrieben: Lebemänner (und -frauen) trinken heute keinen Kaffee mehr, Kaffeesucht ist irgendwie out und voll was für Festangestellte (in dem Kontext negativ konnotiert) und so, so scheints.

Mein Problem damit ist: Ich habe dieses Buch gelesen (bis etwa zur Hälfte) und ich habe auch das Hörbuch gehört (natürlich voll Original, ey). Und ich mag Chai Latte. Wenn ich jetzt aber, sagen wir mal in der Erbse oder im Nooij ein geschäftliches Meeting habe, sind da noch andere Typen, die das Buch wahrscheinlich gelesen haben. Wenn ich jetzt also Chai Latte trinke, denken die: "Aha, der Typ will voll Bohème-mäßig kommen und trinkt Chat Latte, weil das da grad en vogue ist." Oder so. Dem ist nicht so, ich trink das, weil ich keinen Kaffee mag und Chai Latte irgendwie leckerer ist, also einfach nur Tee. Aber das wissen die Leute ja nicht. Trotzdem fühle ich mich irgendwie ertappt, weil ich mich der digitalen Bohème ja davon abgesehen durchaus zugehörig fühle. Also trinke ich dann Chocomel oder heiße Milch mit Honig, das ist auch super lecker und noch unverbraucht.

Ich sollte mich echt mal emanzipieren, was sowas angeht. Persönlicher Fortschritt: Ich trinke weiter ab und an aushäusig Orangina in den coolen Flaschen, obwohl mir inzwischen durch den Kauf eines überteuerten Kastens davon klar geworden ist, dass mir Orangina gar nicht wirklich schmeckt und ich das nur der situativen Coolness wegen bestelle, wo sie mir plötzlich auf wundersame Weise durchaus mundet. Ne Orangina auf dem Tisch ist nun mal schon immer ein Zeichen von Lebemann-Style und -Feeling gewesen. Und ich denke dabei nicht mal an Urlaub und Sartre und das ganze andere frankophile Zeug, wie das wohl auf viele Orangina-Trinker zutrifft. Hab ich mir zumindest sagen lassen.

P.S.: Wer nachts arbeitet hat dabei Ruhe und kann dabei sehr effizient sein. Tagsüber kann man dann das schöne Wetter genießen und im Park Sushi essen, was ja in Düsseldorf inzwischen vom Verbrauchtheits-Gesichtspunkt her langsam wieder klar geht, und kühle Biermixgetränke trinken.


Softwareplanung wär mal ne gute Idee

08 05 2008

College Alex wies mich gerade auf eine schöne Story hin, die im Kern leider voll zutrifft. So viele Softwareprojekte beginnen einfach mal doof und ungeplant in die Welt hinein, um dann kosten- und zeitmäßig völlig zu explodieren. Und am Ende kommt nicht das dabei herum, was ursprünglich angefragt worden ist. Dieser Umstand ist mir ein Greuel. Software muss einfach richtig geplant und sauber implementiert werden, sonst wird viel Geld für Mist in die Welt gesetzt. Was in der Geschichte übrigens fehlt, ist die geballte sachliche Inkompetenz, Selbst- und Fremdüberschätzung und Ignoranz vieler Entwickler ggü. aktuellen Trends und Entwicklungen, die ihr übriges tun, um die Stabilität und Sicherheit der gefertigten Software zu minimieren.

So zu arbeiten ist einfach nur blöd und das sollte jedem auch nur ansatzweise betriebswirtschaftlich denkenden Projektleiter eigentlich von vornherein klar sein. Aber der Projektleiter ist meist nicht der, der dem Kunden das Projekt verkauft, sondern der Berater hier, mit Anzug und mit viel Papier. Und dieser Berater redet ja nicht im Vorfeld mit dem Projektleiter oder gar den Entwicklern, warum sollte er auch: Nicht, dass da noch lästiges Kompetenzgerangel entsteht, und Ahnung hat er schließlich genug. Und nicht zuletzt ist da ja noch der Kunde, der gerne für 200€ eine komplette Website mit CMS hätte, und gleichzeitig selber Tagessätze im vierstelligen Bereich in Rechnung stellt. Im Consulting-Bereich natürlich… Ich sage solchen Kunden freundlich, aber bestimmt ab.


Von meinen Anfängen mit dem Web

11 04 2008

Ich mag keine Blogparaden und son Zeugs, da ich aber gerne von mir erzähle und mir die Fragen in den Kram passen, beantworte ich mal den Fragensatz des Webstandard Blogs:

Seit wann beschäftigst du dich mit den Themen Webentwicklung bzw. Webdesign?
Wir hatten schon früh einen Atari 1040 STF, da war aber nix mit Web und so. Dieser Atari war aber der Grund dafür, dass mein Bruder erst mit einem Pentium 200MMX die PC-Zeit in unserem Haushalt einläutete und etwas später auch die Internet-Ära. Spannend, und das nicht mal in erster Linie der frei verfügbaren Pornographie wegen. Auf irgendeiner Heft-CD war dann die Frontpage 97 Beta drauf und ich hab damit rumgeschrubbt, schlimme Zeit. Der WYSIWYG-Ansatz gefiel mir aber schon damals nach kurzer Zeit gar nicht (Kontrollverlust und so) und so habe ich nur die Code-Funktion von Frontpage genutzt und die Vorschau gemieden, die mir stets ungefragt meinen Code kaputt gemacht hat. Um die Frage zu beantworten: seit 1996/1997 rum bin ich dabei, hab also mit 14 oder 15 angefangen.
Welches war deine erste Entwicklungsumgebung bzw. der erster Editor in Sachen Webentwicklung?
Entwicklungsumgebung... Naja Frontpage 97 Beta halt. Schnell bin ich auf den Trichter mit Allaire Homesite gekommen, das dann ja im Dreamweaver aufgegangen ist, dessen erste beiden Versionen ich auch zeitweise benutzt hatte. Die Reihenfolge weiß ich nicht mehr, jedenfalls habe ich mit schönen Netscape 4 Layer-Elementen hantiert und die Abonnierfunktion des IE4 fand ich ganz groß (die gleiche Kiste wie heute RSS übrigens, nur proprietär und wenig durchdacht). Auch habe ich mit JavaScript meine ersten "Programmiererfahrungen" gemacht. Für all das kam nur die Arbeit direkt im Code in Frage.
Welches war dein erstes Bildbearbeitungsprogramm und nutzt du es noch immer?
Paint Shop Pro 4.11 war mein erstes Bildbearbeitungsprogramm und hat mich auch bis zur Version X2 begleitet. Nach wie vor kein schlechtes Programm. Mit Photoshop kam ich gar nie klar, vor allem nicht mir Version 3 und 4. Außerdem war das Programm schon immer viel zu teuer für den von mir genutzten Funktionsumfang, auch wenn ich es als Schüler sowieso nicht gekauft hätte… Heute versuche ich mich an The GIMP zu gewöhnen. Fällt schwer, aber wer Open-Source konsequent nutzen möchte, der muss auch Kröten schlucken. Gut, dass ich so viel Grafikarbeiten nicht mache.
Welches war dein erstes und letztes Buch, zu den Themen Webentwicklung bzw. Webdesign?
Die gedruckte Fassung von SelfHTML von Stefan Münz war mein erstes und lange einziges Buch zum Thema. Die Online-Fassung war einfach aktueller und besser durchsuchbar. Meine neuesten und sehr geschätzten Bücher zum Thema sind die großartigen "Little Boxes" und Little Boxes 2" von Peter Müller, die einen wirklich sinnvollen didaktischen Ansatz verfolgen.
Welche Top-3 Blogs zu den Themen Webentwicklung bzw. Webdesign sind von dir abonniert und würdest du auch anderen Lesern empfehlen?
Ganz klar: Der Krautkosmos von den Webkrauts, das Web Resources Depot und die Technikwürze, die aber ein Podcast ist und momentan irgendwie mehr oder weniger eingeschlafen zu sein scheint, hoffentlich kommt da wieder mehr.

Schon wieder halb vier

09 04 2008

Verdammt! Schon wieder halb vier geworden und ich bin mit meinem Script für morgen noch immer nicht fertig. Die armen Studenten bekommen morgen einen illusteren Querschnitt durch die Computersicherheit um die Ohren gehauen, dass es nur noch fiept. Tut mir echt leid. Mal schauen, was ich weglassen kann.

Dafür hab ich ein echt cooles T-Shirt für morgen, das mir inhaltlich wie geschaffen scheint. *evil*